Aufsatz 
Festschrift des Gymnasiums Dillenburg zur Einweihung des Neubaues am 21. November 1957 /
(Zusammenstellung: W. Bauer, H. Menzel)
Entstehung
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b) Kreis Biedenkopf: 10 Ortschaften= 20 Schüler.

1. Gönnern(3), 2. Niederweidbach(5), 3. Lixfeld(2), 4. Bischoffen(2), 5. Günterod(2), 6. Simmersbach (1), 7. Frechenhausen(1), 8. Endbach(2), 9. Wom- melshausen(1), 10. Hartenrod(1).

c) Kreis Wetzlar: 7 Ortschaften= 14 Schüler. 1. Katzenfurt(3), 2. Ehringshausen(4), Aßlar(1), 4. Wetzlar(1), 5. Edingen(2), 6. Greifenthal(1), 7. Kölschhausen(2).

Stadt Wiesbaden: 1 Schüler.

2. Nordrhein-Westfalen: 156 Ortschaften=

77 Schüler.

1. Oberdresselndorf(3), 2. Burbach(10), 3. Salchen- dorf(6), 4. Wahlbach(8), 5. Niederdresselndorf(8), 6. Altenseelbach(4), 7. Würgendorf(7), 8. Holz- hausen(5), 9. Neunkirchen(12), 10. Eiserfeld(2), 11. Porz/b. Köln(1), 12. Gilsbach(2), 13. Weidenau (2), 14. Siegen(4), 15. Struthütten(2), 16. Wilns- dorf(1).

3. Rheinland-Pfalz: 2 Ortschaften= 4 Schüler.

a) Kreis Altenkirchen: Herdorf(3), b) Oberwesterwaldkreis: Weißenberg(1).

D U S

Schülermitverwaltung:

Der Schülerrat der Anstalt setzt sich aus den Klas- sensprechern der einzelnen Klassen zusammen. Vor- sitzender des Schülerrates und Schulsprecher ist Rolf Monno. Dem Schülerrat gehören zur Zeit folgende Schüler an:

Ola R. Schmidt, OIb L. Knauf, Olc K. D. Stoll, Ula O. Titze, Ulm A. Pietsch, UIS H. Frost, OII a J. Driest, OIm J. Blecher, OQlls A. Müller, UII a Barbara Kliegel, UIIb W. Reinschmidt, UII a Gisela Jung, O III a D. Büschelberger, O IIIb K. Ruß, O IIIc B. Oerter, U III a B. Riedler, UIIIb G. Born, UIIIIc W. Jentsch, V a F. Willert, Vb F. Ehrentheit, IV a H. J. Baars, IVb H. Klahold. IVc D. Höpp, VIa R. Weyel, VIb U. Paul, VIc H. Haas.

Leiter der Arbeitskreise:

Arbeitskreis Arbeitskreis Arbeitskreis Arbeitskreis

W. Stinnes

D. Schoeppner K. Schmölling O. Titze

Dem Versuch, nach dem Kriege eine Schülerzeitung des Dillenburger Gymnasiums ins Leben zu rufen, war zunächst kein Erfolg beschieden. Die Zeitung ging wieder ein. Seit vier Jahren besteht nunmehr die FUNZEL als Gemeinschaftszeitung der Dillkreis- schulen. Chefredakteur ist z. Z. Rüdiger Durth.

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für Veranstaltungen: für Sport:

für soziale Fragen: für Verfassungsfragen:

Der jährliche Landheimaufenthalt

Für die Durchführung von Wandertagen, Wander- fahrten, Studienfahrten und Landheimaufenthalten ha- ben wir einen Plan ausgearbeitet, der alle diese Unter- nehmungen fest in den Jahresrhythmus einbaut und die damit notwendig verknüpften Störungen auf ein Minimum reduziert.

Der plan sieht für alle Klassen einen etwa zweiwöchigen heimatkundlichen Ge samtunterricht vor, der zum gleichen Zeitpunkt für alle beginnt und endet. Der Zeitraum unmittelbar vor Pfingsten hat sich hierfür als zweckmäßig erwiesen.

Jede Klasse wählt sich Jahr für Jahr eine Landschaft als Thema aus und erhält die Möglichkeit, in der dafür vorgesehenen Zeit in dieser Landschaft einen Land- heimaufenthalt durchzuführen und die für die Bear- beitung des Themas notwendigen Beobachtungen auf Wanderungen oder Studienfahrten dort zu sammeln undim Objekt auch auszuwerten. Das Thema wird im Fachunterricht vorbereitet, nachbehandelt und ver- tieft.

Für die Wahl der Landschaften liegt ein Rahmenplan

vor. Die Unterstufe bleibt in der Regel im Lande Hes-

sen, wobei die Sexten den Heimatkreis erwandern und die Quinten im Regierungsbezirk Wiesbaden verbleiben sollen.

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Für die Klassen der Mittelstufe steht der Ring der Landschaften um Hessen herum zur Verfügung, wäh- rend der Oberstufe die nördlichen und südlichen Rand- gebiete der Bundesrepublik und gegebenenfalls dann auch eine Auslandsfahrt offenstehen.

Die Klassen, die nicht ins Landheim fahren, führen von Dillenburg aus ein vorbereitetes Heimatprogramm durch. Daran nehmen pflichtmäßig auch diejenigen Ein- zelschüler teil, die nicht mit der Klassengemeinschaft gefahren sind.

Durch diese Regelung entfällt also für alle Schüler während derLandheimzeit der normale Fachunter- richt, so daß die Bltern in dieser Richtung keine Be- nachteiligung der am Landheimaufenthalt teilnehmen- den Kinder zu befürchten haben.

Die Klassen sind in dieser Zeit fast ausschließlich unter der Aufsicht ihres Klassenleiters, der so eine vor- treffliche Gelegenheit bekommt, seine Schützlinge bes- ser kennenzulernen, als das im Unterrichtsalltag mõög- lich ist.

Vvon einer konsequenten jährlichen Durch- führung der Landheimfahrten versprechen wir uns einen außerordentlichen Gewinn für die Erziehungs- arbeit unserer Schule.

Durch den jährlichen Wechsel der Landschaften kön- nen im Gedächtnis der Schüler fruchtbare Kontraste