Aufsatz 
Festschrift zur Jubiläumsfeier des 50jährigen Bestehens des Großherzoglichen Taubstummen-Instituts zu Friedberg : 21. Mai 1887 ; und als Einladung zu derselben / hrsg. von Wodaege
Entstehung
Einzelbild herunterladen

00

mit der Gründung der Bensheimer Taubſtummen⸗Anſtalt be⸗ traut werden konnte. Bis an ſeinen, vor wenigen Jahren erfolgten Tod hat er dort ſegensreich gewirkt.

. Pendling aus Friedberg, der ſehr bald verſtarb.(1840.) . Speckhard, Joh., von Werſau, von 1840 bis 1860. Nach

ſeiner Dienſtentlaſſung wanderte er nach Amerika aus und ſtarb dort vor etwa ſieben Jahren als Taubſtummen⸗Lehrer.

. Pfarrer Matthias(1840 1854). Von da ab Director

der Anſtalt(1854 1879).

.Johann Peter Schäfer, von Altenſtadt(1842 1851);

von da an Director der hieſigen, erſt privaten, zuletzt Groß⸗ herzoglichen Blindenanſtalt.

c. Vorübergehend wirkende Lehrer: 1. Chriſtian Werner von Friedberg(1848); 2. Adam

Schwarz von Offſtein(1851); 3. Philipp Weiß von Bönſtadt(1861); 4. Karl Berger von Büches(1861).

d. Die früheren Induſtrielehrerinnen: 1. Auguſte Rink von Friedberg, 18421870(T). 2.

Eliſe Rauch von Friedberg, 18621882(). 3. Antonie Gompf von Marienſchloß, 18701884().

2.

e. Gegenwärtige Lehrer:

. Johann Georg Rühl, geb. zu Ober⸗Ohmen am 21.

Februar 1817. Seit 1839 im Schulamte an perſchiedenen Orten thätig, wurde er durch Großh. Ober⸗ Studien⸗Direction am 12. Juni 1855 zum proviſoriſchen Lehrer am Großh. Taubſtummen⸗Inſtitut ernannt und nachdem 1860 die definitive Anſtellung erfolgte, iſt er bis heute derNeſtor unſeres Col⸗ legiums geblieben, der namentlich in der Articulationsklaſſe ſchwere, aber erfolgreiche Arbeit zu überwinden hatte. Heinrich Billaſch, geb. zu Fauerbach am 9. April 1838, zuerſt Schulvicar zu Gedern im Kreiſe Schotten und ſodann ſeit 29. Juli 1858 proviſoriſcher Hilfslehrer und ſeit 17. October 1864 definitiv als Taubſtummen⸗Lehrer angeſtellt. Carl Chr. Jakob Heyland, geb. den 17. Sept. 1837 zu Hungen, zuerſt Schulvicar zu Rudlos, ſodann vom