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Zeitgenossen die Lage des Vaterlandes? 6. Post nubila Phoebus, erläutert an Beispielen aus der Geschichte. 7. Wie schildert Friedrich Rückert in seinen„Geharnischten Sonetten“ die Erhebung Preussens im Jahre 18132 8.(Klassen-Aufsatz) Inwiefern ist Schillers Rudenz ein werdender Charakter?
C. Die mathematischen Aufgaben der Reifeprüfung.
1. Von der Sohle eines Schachtes von 50, 16m Tiefe steigt ein Förderkorb mit der gleichmässigen Geschwindigkeit von 2m zur Sekunde in die Höhe. Gleichzeitig fällt von oben ein Stein herunter. In welcher Höhe über der Schachtsohle und mit welcher Geschwindigkeit wird er auf den Korb fallen?(= 9,8).
2. Auf der Peripherie eines Kreises die Punkte zu bestimmen, deren Abstände von zwei gegebenen Punkten der Peripherie die mittlere Proportionale m haben.
3. In einem Dreieck ist die Seite«= 77 cm, die zugehörige Höhe h= 24 cm und die Differenz der beiden anderen Seiten 5— c= 11 cm. Wie gross sind die Winkel des Dreiecks?
4. In einer Kugel vom Radius= 10 cm soll der grösstmögliche Kegel eingeschrieben werden. Wie viel cem enthält derselbe und um wie viel ist er grösser als der über dem grössten Kreis konstruierte Kegel?(Als veränderliche Grösse nehme man den Abstand des. Kugelmittelpunktes von der Grundfläche des Kegels).
D. Mittellungen über den technischen Unterricht.
a) Turnen. Geturnt wurde von jeder Klasse in 3 Stunden wöchentlich, zusammen in 21 Stunden, und zwar leitete Herr Professor Engelhardt 6 Stunden(I und V), Herr Pro- fessor Stange 6 Stunden(II und IV), Herr Zeichenlehrer Klonk 9 Stunden(IIII, III,, VI).
Vom Turnen befreit waren auf Grund ärztlicher Zeugnisse im Sommer 34, im Winter 42.
b) Am Baden und Schwimmen in der städtischen Schwimmanstalt beteiligten sich 128 Schüler. Schwimmunterricht erteilte der Schwimm- und Bademeister Arenz an 8 Schüler. Ausser den genannten Schülern badeten 38 in einer zweiten öffentlichen, für sie bequemer gelegenen Anstalt. Dort lernten 3 Schüler das Schwimmen. Beim Wettschwimmen erhielt einen Preis: Lucae V.
c) Chorgesang. 87 Schüler der Klassen IV— I bildeten den Sängerchor. Nach dem Liederschatz von Günther und Noack wurden Chöre klassischer Meister, Volks- und Vaterlands- lieder, sowie Motetten gesungen. Sopran und Alt je 1 Stunde, Tenor und Bass je 1 Stunde. Gesamtchor 1 Stunde wöchentlich. Fiedler.
d) Wahlfeies Zeichnen für Schüler aus I und II. 2 St. Im Sommersemester nahmen teil: 17, im Wintersemester: 10 Schüler. Zeichnen und Malen nach Kunst- und Naturformen. Stillleben. Pastell-, Aquarell- und Federtechnik. Skizzierübungen innerhalb und ausserhalb. des Schulgebäudes. Projektionslehre. Klonk.
E. Zusammenstellung der elngeführten Lehrbücher sowle der für das Schuljahr 1910/l1 ausgewählten Lektüre.
In allen Klassen. 1. Evangelisches Kirchengesangbuch für den Konsistorialbezirk Cassel. 2. Der Katechismus: a) der lutherische, b) der reformierte, beide herausgegeben von Spangenberg. 3. Regel- und Wörterverzeichnis für die deutsche Rechtschreibung 1902. 4. Debes-Kirchhoff, Schulatlas für die mittleren Unterrichtsstufen.


