— 41—
5. Religionslehre. 2 Stunden wöchentlich. Pflichtenlehre nach Rosen- müllers christlichem Lehrbuch. S. 86 bis zu Ende. Pfarrer Jacobi.
6. Geschichte. 2 Stunden wöchentlich. Geschichte der alten Welt: a) Geschichte der griechischen uud macedonischen Staaten von 301 bis etwa 200 vor Christus. 5) Römische Geschichte von Gründung der Stadt bis 60 vor Chr. Pfarrer Jacobi.
7. Geographie. 2 Stunden wöchentlich. Die allgemeine Einleitung und die aussereuropäischen Welttheile nach Volger's Lehrbuch 2ter Cursus.§. 1— 25, 453— 594. Dr. Creuzer.
8. Naturgeschichte. 1 Stunde wöchentlich. Im Sommer botanische Kennzeichenlehre, im Winter Einleitung in das Thierreich, dann die Strah- lenthiere, Würmer und drei Ordnungen der Insekten nach Schubert§. 41— 49. III. Dr. Creuzer.
9. Mathematilk. 3 Stunden wöchentlich. Im Sommersemester: a) Wie- derholung der Arithmetik von vorn an bis zur Addition der gemeinen Brüche ausschliesslich. 5) Vier Réchnungsarten mit gemeinen Brüchen und ge- mischten Zahlen. c) Vier Rechnungsarten mit Decimalbrüchen. 2) Addi- tion und Subtraction der Buchstabenrechnung. Im Wintersemester: a) Wie- derholung der arithmetischen Lehren vom Zahlensystem in ganzen Zahlen und Decimalbrüchen und der vier Rechnungsarten in ganzen Zahlen und gemeinen Brüchen. 5) Epipedometrie bis auf§. 61 des Lehrbuchs. Alles nach eigenem Lehrbuche. Dr. Kraushaar.
Ouarta. Ordinarius: Gymnasiallehrer Volkmar.
In Quarta wurde der Unterricht in 29, nachher 28 Lehrstunden von 5 Lehrern ertheilt.
1. Griechische Sprache. 4 Stunden wöchentlich. a) Grammatik nach Buttmann's mittlerer Sprachlehre. Im Sommersemester: Von der dritten Declination an bis zum regelmässigen Verbum. Im Wintersemester: zuerst die Regeln über die Veränderung der Buchstaben, hernach Lehre vom Ver- bum: a, regelmässiges., Verba contracta., Verba auf. 2 Stunden wöchentlich. 5) Jacobs Elementarbuch Iter Theil. In Oberquarta zter
6


