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immer zuerſt die Schuld in ſich, und zuletzt bei den Schulern u. ſ. w.; von welchem Allem das Weitere in die allgemeine Pädagogik gehört. 4 Fur die Stunden ſelbſt muſſen dieſe und ahnliche Mittel volltommen hinreichen. Aber der Unterricht beſchränit ſich nicht auf die Velehrung in der Stunde, es müſſen auch, aus mancherlei gewichtigen Gränden, Wiederholungen. und Präparationen außer den eigentlichen Leetio⸗ nzukommen. Sie ſind mit Anſtrengungen ver⸗ bunden, und es iſt nicht zn erwarten, daß jener Wiſſens⸗ trieb, der ja erſt begrundet werden ſoll, in ſeinen Aufängen ſchon ſo ſtark ſey, daß er das Kind vermägen werde, ockun⸗ gen des Epieles und andere Zerſtreuungen der Uebernehmung jener Anſtrengungen nachzuſeben. Hier treten nun, als Un⸗ terſtutungen und jenem höheren Zwecke untergeorduet, die vorhergehenden und nachfolgenden Mitiel ein.
Vorhergehende Mittel. Eine der Lection vor⸗ ausgehende Selbſtthätigkeit des Schälers ſoll in Aln⸗ ſpruch genommen werden, und je mehr derſelbe fuͤr die Stunde ſelbſtkhätig war, je mehr es ihm gelang, durch eigene Anſtrengung eutgegenſtehende Schwitrigkeiten zu beſeitigen und der geſteckten Aufgabe mächtig zu werden, deſto mehr wird ſein Eifer im Lernen und ſeine Freude am Erlernten wachſen. Abgeſehen von jedem dadurch erlangten Gewinnſte intellectueller oder anderer Art, ſo trägt das Gelingen iegend einer Anſtrengung anſſich ſchon, das bloße Gefähl daruber, ein ſehr bedentendes Anregungsmotio in ſch. Wer beabachten will, wie der Bildungsgang eines Erwachſenen, ſeine Neigungen oder Abneigungen zum Guten wie zum Böſen, Fertigkeiten und Brauchbarkeit oft lediglich von dem Gelingen in irgend einer Art beſtiumt wur⸗ den, wer die Freude eines Kindes über das Gelingen


