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und es iſt nun das Geſchäſt der Erjiehuug, . cheils nach allgemeinen, is der Ratur der Sache begründeten, lheils nch beſouderen, von der Indioidualität deſſelben ju leſtitmen⸗ den Guundſätzen ihn ſo zu leiten, daß er zn eimer möglihſß vollkommennen Ausbildung ger lerded, und ſentVeſinanuns als Menſch er reichen kann.
Dieſes iſt alſo das Geſchäft der Etzie hung. Eim hoher Beruf, ein Beruf, dem aber nicht ſelten gerade zu entgegen gewirkt wird, ohne es zu wiſſen, und noch mehr, ohne es zu wollen.
Den Aeltern legte Gott nnſtreitig zu⸗ nächſt den Veruf und die Pflicht auf, die Er⸗ zieher ihrer Kinder zu ſenn; der Multer legte die Natur den neugebornen Säugling in den Shoos, unn als deſſen nächſte und z Beobachterin, auch ſeine erſte Lehrerin zu ſeyn. Selbſt das jüngſte Klud iſt, und beſonders ſo bald es zum Vermägen der Sprache gelangt, einer planmäßigen Erziehung fähig und be⸗ dürftig. Je, von der erſeen Erziehung, in den
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