Der ſelige Obeihofytediger At. in Dret den ſagt in ſeiner Moral:„ies liegt in den unbeträchtlichſten Erſcheinungen des menſch. lichen Herzens, bald ein Keitm des Güten, der leicht verloren geht, wenu man nicht daraiif achtet, bald aber äuch Saame des Böſen, der ſchnell tiefe Wurzeln ſchligt, und unvermuthet n einer ſolchen Neife Helangt, daſß man ihn oft, auch mit der äußerſten Mühe, nicht wieder ausrotten kaun.“ 1
Hiervon ülerzengt, und durch die Erſah⸗ rung lu dieſer Ueberzeugung geſtirkt, umter, ließ ich es nicht, ſchon fruhe, ſelbſt die unbe⸗ deutendſt ſcheinenden Dinge, ben dem Unter⸗ richte und der Erziehung jn beachten, beſoue dere Fälle aufzuzeichnen, den Erfolg ju beob⸗ achten, und das Reſultat dieſer Berbachtungen⸗ als einen ivenn auch unbedenteuden Beytrag zur Beförderung des Guken, als Gegenſtnd eines Einlabungsſchriſtchens zu den Statt ha⸗ benden Prifunngen mit meinen Zäglingen zu benihen. uns


