Aufsatz 
Die Grundsätze und Mittel der Wortbildung bei Tertullian : Fortsetzung / von G. R. Hauschild
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2. Julius Burghold, 19 ¾ Jahre alt, zum Studium der Rechte und der Philosophie, nach Heidelberg; Heinrich Goez, 19 Jahre alt, zum Studium der Philologie, nach Heidelberg; Alfred Günzburg, 19 Jahre alt, zum Studium der Medicin, nach Heidelberg;

Konrad Meissner, 19 ½ Jahre alt, zum Studium der Rechte, nach Heidelberg; Ferdinand Pachten, 19 Jahre alt, zum Studium der Rechte, nach Heidelberg;

Ludwig Fulda, 17 ¾ Jahre alt, zum Studium der Geschichte und der Philosophie,

nach Heidelberg;

8. Alfred Löhren, 21 Jahre alt, zum Studium der Geschichte und der Philosophie, nach Berlin; 4

9. Ernst Kahn, 19 ½ Jahre alt, zum Studium der Medicin, nach Marburg;

10. Hermann Goldschmidt, 19 ¾ Jahre alt, zum Studium der Rechte und der Philosophie, nach Heidelberg;

11. Albert Helff, 19 Jahre alt, zum Studium der Rechte, nach Heidelberg;

12. Heinrich von Boltog, 21 Jahre alt, um zu Karlsruhe als Officiers-Aspirant einzutreten;

13. Friedrich Krebs, 19 ½ Jahre alt, zum Studium der Medicin, nach Strassburg;

14. Adolf Collischonn, 20 Jahre alt, zum Studium der Philologie, nach Marburg;

15. Jacob Wolff, 19 ¾ Jahre alt, zum Studium der Medicin, nach Strassburg.

Die an 1. 3. 4. Stelle Aufgeführten wurden von der mündlichen Prüfung dispensirt; der unter No. 2. genannte Abiturient wäre ebenfalls dispensirt worden, wenn er die volle Zeit (2 Jahre) in Prima gewesen wäre. Im Herbst 1880 fand keine Abiturientenprüfung statt.

Leider haben wir auch den Tod von dreien unserer Schüler zu berichten. Zwei derselben gehörten der Sexta B an: Edgar Krämer, das einzige Kind eiuer Wittwe, gestorben 11. März 1880, und Karl Cubäus, gestorben 15. November 1880, nachdem er erst wenige Wochen unsere Schule besucht hatte, beide liebe und hoffnungsvolle Knaben. Am schmerazlichsten traf uns der dritte und letzte Todesfall, der des Unterprimaners Georg Metzler, am 22. Dec. 1880, des einzigen Sohnes seiner Eltern. Dieser, der fast 6 Jahre unserer Schule angehörte, hat stets zu den Besten seiner Classe gezählt und würde ohne Frage, bei glücklichster Begabung und ernstem auf alle edlen Dinge gerichteten Eifer, ein schönes, Ziel erreicht haben, wenn ihn nicht der Tod in der ersten Jugendblüthe(mit noch nicht 18 Jahren) dahingerafft hätte. Wer hätte gedacht, als er bei der vorjährigen Progression eine so warme, patriotisch-begeisterte Rede über Walther von der Vogelweide hielt, dass der frische, lebensmuthige Jüngling, der Liebling aller Mitschüler und Lehrer, uns so bald entrissen werden sollte! Sei ihm die Erde leicht.

1 R p. 90

Als Verfügungen von allgemeinerem Interesse, welche von Seiten des Königlichen Provinzial-Schulcollegiums erlassen sind, habe ich zu erwähnen: 1. 1880. 28. Febr.(958). Ein Gesuch des Dr. Sauerland um Nicht-Erhöhung der Stundenzahl in Secunda(für den deutschen Unterricht) wird zum Bericht mitgetheilt. (Siehe Nr. 3.) 2. 1880. 5. März(911). Für die Aufnahme auswärtiger Schüler ist, wegen der Ueber- füllung mehrerer Classen, stets vorher die Eutscheidung des Curatoriums einzuholen.