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gewesen sei, der unter den Stoikern diese Theorie aufgestellt habe. Tertullian's letzte Worte scheinen nach der griechischen Belegstelle wörtlich übersetzt zu sein. 13⁰)
Aber auch Plato habe zuweilen Aehnliches gedacht und ausgesprochen, wie wenn er z. B. sage, die Seele, anderswo abwesend und ausgeschlossen vom uterus, werde durch den ersten Atemzug des geboren werdenden Kindes ebenso erst angezogen, wie sie durch den letzten Atemzug wieder hinausgebracht werde. 15¹) Die letzte Hälfte dieser Aeusserung charakterisiert sich als Uebersetzung einer Stelle aus Plato's Cratylus. ¹5²) Dass das Kind aber schon im uterus beseelt sein müsse, dafür scheint ihm die heilige Geschichte Zeugnisse genug abzulegen. Er führt zunächst Gen. 38 in fin. an und sagt von Perez: Et si ipse animam de prima spiratione (NB.) potabat Platonico more aut de abris rigore carpebat Stoica forma, quid ille qui exspecta- batur, qui adhuc intus detinebatur et foris jam detinebat?(De An. 26.) Vielleicht haben wir auch in dem erst bei Tertullian in persönlichem Gebrauche auftretenden Verb eircumgelare (eρρσινκνν⁷), das uns ebenfalls bei Besprechung der platonischen Seelenlehre begegnet, noch einen Anklang an diese Erkältungstheorie. Da indessen seine besondere Besprechung einer andern Gruppe zufällt, so verweise ich beziehentlich des Zusammenhangs, in welchem sich dieses Verb findet, auf G M W T. I S. 21.
2. 5 oOizæoονονμα.
Dem Praxeas gegenüber, dessen Glaubensbekenntnis nach Tertullian in Kürze lautet: „lItaque post tempus pater natus, et pater passus, ipse deus, dominus omnipotens, Jesus Christus praedicatur« glaubt Tertullian zwar auch nur an einen Gott, aber doch unter der Modifica- tion, dass zu dem einen Gotte auch gehöre als Sohn sein Wort, welches aus ihm hervorgegangen ist, durch welches alles gemacht ist, und ohne welches nichts gemacht 1st. 153) Was er unter oizovonla, welches mit einer einzigen Ausnahme, wo oeconomia steht, in der ganzen Sehrift immer in seiner griechischen Form auftritt, verstanden wissen will, erhellt deut- licher aus gegensätzlichen Bemerkungen desselben Capitels, wo er sagt: Jede solche verkehrte Lehre meint, dass man nicht anders an einen Gott glauben dürfe, als wenn man Vater, Sohn und Geist als einen und denselben bezeichnet,»wie wenn nicht auch so(nämlich nach der recht- gläubigen Ansicht] noch der Eine Alles sei, da aus dem Einen Alles(besteht und herkommt), auf Grund der substantiellen Einheit, und wie wenn nichtsdestoweniger das Geheimnis der oiæovouia gewahrt bliebe, welche die Einheit in die Dreiheit zerlegt, indem sie sie nach drei Richtungen scheidet: Vater, Sohn und Geist, aber drei, nicht der Zuständlichkeit,
¹9o) L. c. 1050 F: 6 xαeν ½ x*ε5, Togöueror drrd ron deος νσκα σοσνμοιρμνεμνο τε vε 5 μα Eera³εν ναν*πμνεαν ⸗υιον. 6Sev obr dπναο rgππου τνπ σάðqoʒzẽ⁊z/-ꝑuñſßosat ⁴α ορ παν ν εεν.
*3¹) Ib.: Ipse interdum Plato quum dicit perinde animam extraneam alias et extorrem uteri prima aspiratione nascentis infantis adduci, sicut exspiratione novissima induci.
¹⁵²) p. 399 D: Olerat u ταινον õvostv Toνς α ĩσςρνρ ονοέςανσντα³αάςι ς oονισαο dο, 6rαν ⁴ρ⁵ mτ⁄ συμμμσνσι αάν αιιν εσρ roëν*νν Aντμ τν(ðõbõæMO- dvαmπιν νετυ Jνναρμν τααςρερννω νάα Aνα ιόόνν οbñ. dA de ezleirooς oν Aνα QᷣννοοωQQm˖[1“, ro&☛☛ mOαννανa e*lαl TeAεR.
166) Prax. 2:— unicum quidem deum credimus, sub hac tamen dispensatione quam 0εοννοονμιαά dicimus, ut unici dei sit et filius sermo ipsius, qui ex ipso processerit, per quem omnia facta sunt et sine quo factum est nihil. Neander, Antignosticus S. 431 übersetzt:»Wir glauben— an einen Gott, doch in der Entwicklungsform seines Wesens, welche wir 0ixovoia nennen, dass des Einen Gottes sei auch der Sohn, sein Wort, der« u. s. w.


