Aufsatz 
Die Grundsätze und Mittel der Wortbildung bei Tertullian : Fortsetzung / von G. R. Hauschild
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treffendere Ausdrücke für die Ueberseizung von ueroiænots i 3„S6„Je exeroe durchaus nicht ver- legen war, so ist kaum anzunehmen, dass er durch eine derartige Verwechslung der Begriffe darauf gekommen sein sollte, als begrifflichen Wert für migratio herouzia einzusetzen. Ich glaube, der Grund hierzu liegt tiefer und darf in dem gleichen Gebrauch von gerowzia bei einem griechischen Schriftsteller gesucht werden, der Tertullian gleichfalls nicht unbekannt war. Es ist kein Geringerer als Thucydides, welcher I, 2, 3 ueroila für Gerolænots gebraucht, indem er sagt, dass wegen der(Ein-) Wanderungen(di τaςα ueroανte) in den(die) übrigen Teilen (Teile) nicht gleiches Wachstum der Bevölkerung in Griechenland stattgefunden habe. Hin- gedeutet ist auf diese Bedeutung von ueroizia durch den ganzen Zusammenhang, wonach sonstige dieser Erscheinung nahekommende Bevölkerungswechsel ueraraorägete und ueraoνα(auch bei Plato mit ueroiænoto verbunden) rν otænrégoy genannt werden. Erst am Ende der Entwicklung findet sich das von Rigaltius bei Tertullian verlangte druzia, indem gesagt wird, dass das in Folge solcher Wanderungen und Umsiedelungen rasch übervölkerte Attika sich des Ueberschusses durch Aussendung von Colonien entledigt habe. Hiernach gewinnt es den Anschein, wie wenn Thucydides durch den politischen terminus technicus drοmne bewogen diesem absichtlich uerolria anstatt ueroizngts habe gegenüber stellen wollen, um in einem Bedeutungswortspiel qurch jenes die officielle und planmässige Auswanderung, qurch dieses die zufällige und regel- lose Ein wanderung zu bezeichnen.

7) b xσ ☛έ⁸.

Nachdem Tertullian in den dem 17. Capitel des Apologeticus vorausgehenden Capiteln den Gottesglauben der Christen zunächst durch Abwehr der gegen ihn gerichteten Verdächtigungen begründet hat, trägt er vom 17. Capitel an den diesbezüglichen Lehrgehalt in positiver Form vor und beginnt mit den Worten:„»Was wir verehren, ist ein Gott, welcher diese ganze Masse mit allem Zeug der Elemente, Körper, Geister durch das Wort, mit dem er befahl, durch die Vernunft, mit der er entwarf, durch die Kraft, mit der er vermochte, aus Nichts hervorgebracht hat zu einem Schmucke seiner Hoheit: in ornamentum majestatis suae, unde et Graeci nomen mundo*doαμον accommodaverunt. Die Uebersetzung des griechischen Wortes ist nicht neu; sie findet sich schon bei Plinius ¹¹⁸⁹) und ist durch entsprechende Erklärungen griechischer Philosophen gerechtfertigt. ¹²⁰) Bemerkenswert ist zunächst nur die Zweckbestimmung dieser mit solchen Mitteln geschaffenen Welt, der göttlichen Majestät zur Ehre und Zierde zu gereichen: eine durch das A. T. vollständig gerechtfertigte Anschauung von dem Verhältnis der Welt zu Gott(vgl. Marc. II, 3 f. und R P T. 62, 63, 69). Dass freilich die Schöpfung nur als plan- mässig entworfene und dementsprechend geordnete der göttlichen Vernunft und Kraft als Folie dienen konnte, hat Tertullian schon oben angedeutet; daher kommt es, dass ornamentum als Aequivalent für ziονιαοο bei ihm auch ebenso den Sinn von Ordnung hat, wie z6σμος bei griechischen Philosophen den von räges oder eöragia. 1²²) Das geht hervor aus der Schrift

11) H. N. II, 3: nam quem z26 Graeci, nomine ornamenti appellaverunt, eum nos perfecta absolutaque elegantia mundum.

¹2⁰) Von Plato angedeutet Gorg. p. 508 A f. und Tim. p. 29(ei udv dh æαeαό⁶ν oπανν½ ειᷣ ο „6 G ₰G ο επκ*³.) Desgleichen von Aristoteles Meteor. 1, 5: x6 s*α παν ννναιανν εσσι νꝓτο.

12²) Aristot. De Mundo in.:*2 σιοοσ&oπσ*ι◻ουασσναμα εέ oαννο aab pis*αν τ‿έν εέν τονm spt-

eZOeνμυων ꝓ†σεςνν und. Eoꝓπσ τ6ν ϑιww(de Te* dαανμπασιεα νmτ*ν.