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stellung(aber erst am Ende derselben) auch Ausdrücke mit unterlaufen, die man auf das eriSvuenriedv beziehen kann, kann gegen die Gleichsetzung des àd*αναενενεd mit dem SvoOεε⁵εές nichts beweisen, da überall da, wo es sich für Plato zunächst um den Gegensatz des 1+₰Qιαοσ παα⁴⁶ι und axν⁴emραο handelt, die Grenzen zwischen beiden Unterabteilungen des letzteren nicht scharf gezogen werden.. Wenn also Tertullian, mochte er nun von Ta³εᷣαινευν— eeatvein(vgl. Anm. 96 und 97), oder von de2ραάαά e ausgehen, zu der Uebersetzung derselben durch indignari berechtigt war, so war er es gewiss auch, bei seinem Streben nach möglichst wörtlicher Uebersetzung, zu der Neubildung indignativum. Denn abgesehen davon, dass zur Wiedergabe der griechischen Endung— tzös auch schon andere Lateiner vor ihm gern die Endung— ivus benutzten Ggl. GM W I. I, 29), behielt anch mit Hülfe derselben der platonische terminus den generellen und concreten Charakter bei, der ihm durch Cicero's temeritas, ira oder»ea pars animi in qua irarum exsistit ardor« verloren gegangen war. Dasselbe gilt in Bezug auf die Endung auch von concupi- scentivum= tmiSpnrixdv, aber in Bezug auf die Ableitun g macht diese Form Schwierigkeiten. Denn während indignativum, wie fast alle verbalen Bildungen auf— ivus ¹⁰) an den Supin- stamm anknüpft; während andere, wie das ciceronianische subsecivus(und internecivus?), das plinianische cadivus und nocjvus, das horazische optivus scheinbar an den reinen Verbalstamm, »wie er im Präsens nach Abwerfung der Endung o erscheint«, ¹⁰¹) anknüpfen: scheint concupi- scentivum unmittelbar aus dem Participialstamm des Präsens abgeleitet zu sein, was um so auf- fälliger wäre, als von den 23 Neubildungen auf— ivus, die bei Tertullian vorkommen, allenfalls nur zwei eine solche Ableitung zulassen würden, während die übrigen, mit Ausnahme von potestativus, sämmtlich auf den Supinstamm vorhandener lateinischer Verba zurückgeführt werden können. ¹⁰²) Diese zwei aber sind das noch fragliche distantivus= iαα‿σμαρ νς und substantivus. Wenn aber bei jenem schon das Zurückgehen auf das Griechische zeigt, dass wir es vielmehr mit einer nominalen Ableitung(Nen distantia) als mit einer verbalen zu thun
dvrurevery), so lange er von Andern beobachtet wird, und erst, wenn er allein gelassen ist, wird er seinen Schmerz äussern,& el rig αιασσι αeαοvνoο Aασmννεαταν˙: Jenes ist Vernunft(16*os), dieses Leidenschaft (ς). Jene sagt ihm, Ruhe zu halten im Unglück und sich nicht zu ärgern(Gναναναεεν, da die Vero- gangenheit darum nicht besser wird, wenn man ihretwegen unwirsch ist(aƷεςα †εοσ) und auch nichts, was dem Menschen widerfahren kann, besonderer Mühe wert ist(oure-dAειον ue⁴ανμνςα σσmσοοο⁷ρ). Wer dieser Stimme nicht folgt, giebt dem d†αναάναντενν Raum, welches eben darum unter den Gesichts- punkt des dƷανν ν fällt. Wie hier udxeo Sar an das in Anm. 97, Iaανανέ̈ας pégeiy an das in Anm. 96 Behandelte(d. h. an die Schilderung des SvOE&&) anklingen, so dürfen wir wohl schon hier in Almννεσ˙α und oure-AEtov den Ursprung zu Tertullian's indignativum suchen. Denselben Gegensatz spricht Plato noch einmal aus L. c. 605 E, wo er die verderbliche Einwirkung solcher Darstellungen»gereizter Gemütsstimmung« bei sonst bewunderten Helden berührt, die uns dadurch als Männer erscheinen, olov ασναισ Triς ν F1 8Tα Gð(d oαχοmeνννοοντο.
¹0c) Bildungen, wie das gleichfalls bei Cicero vorkommende furtivus, aestivus, tempestivus scheinen mir vorderhand gesondert von jenen betrachtet werden zu müssen.
¹⁰¹) Ich benutze diese Definition aus Zumpt§ 153, al. 3 nur der Kürze halber, aber nicht als ob ich mit derselben einverstanden wäre!
¹⁰²) Zu den 8 bereits oben(Anm. 98) erwähnten füge ich hier hinzu: comminativus, conjunctivus, corruptivus, defectivus, diminutivus, dubitativus, imputativus, passivus, praescriptivus, putativus, sitivus, indignativus.


