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3. Religionslehre. a) kathol. Die bibliſche Geſchichte des alten Bundes, nach Bar⸗ thel, mit den entſprechenden Abſchnitten aus dem Katechismus. 2 St. Donner. b) evangel. combinirt mit Quinta.
1. Geſchichte. Biographien aus der alten Geſchichte nach Schwartz 1. Theil. 2 St. Donner. 5. Geographie. Allgemeine geographiſche Vorbegriffe; Ueberſicht über die Oceane; all⸗ gemeine Beſchreibung Europas; Geographie von Deutſchland, nach Gegenbaur's Leitfaden. 2 St. Donner..
6. Arithmetik. Bezeichnung der Zahlen; die vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und benannten Zahlen; Zerlegen der Zahlen in ihre einfachen Factoren, nach Gies Leitfaden. 4 St. Schmittdiel.
7. Naturkunde. Beſchreibung einzelner Wirbelthiere, namentlich aus den Klaſſen der Säugethiere und Vögel. 2 St. Dr. Lotz.
II. Fertigkeiten.
1. Geſang. a) Septa. Erklärung der Notenſchrift im Allgemeinen; dynamiſche und rhythmiſche Uebungen im Beſonderen. 1 St. b) Quinta. Bildung der Dur⸗ und Mollton⸗ leitern, nebſt ihren Dreiklängen. 1 St. In beiden Claſſen wurden Thorbeke’s„theoretiſch⸗prak⸗ tiſche Geſanglehre“ und Erk und Greef's„Sängerhain“ 1. Heft dem Unterricht zum Grunde gelegt. c) Classis selecta und zwar: a] Chor der Männerſtimmen, welcher aus 27 geübteren Schülern der drei oberen Claſſen beſtand und ſchwierigere Geſänge, beſonders Motetten und größere Chöre, einübte, und 6] Gemiſchter Chor, zu welchem der Chor der Männer⸗ ſtimmen mit 29 geübteren Schülern der vier unteren Claſſen, welche den Alt und Sopran bildeten, vereinigt war. 2 St. Zur Einübung der für den katholiſchen Gymnaſialgottesdienſt beſtimmten Choralmelodien des Geſangbuches von Dronke und Henkel wurde vom Anfange des Schuljahres an bis zu den Sommerferien und ſpäter nach Bedürfniß die für die Geſangübungen der Selecta beſtimmte Nachmittagsſtunde verwendet. Geſanglehrer Henkel.
2. Zeichnen. a) Sexta. Geometriſches und perſpectiviſches Zeichnen gerad⸗ und krumm⸗ liniger Körper und Zeichnen geſchwungener Linien in verſchiedenem Arabeskenſtil, nach Vorzeich⸗ nungen an der Tafel. Einzelne geübtere Schüler erhielten Vorlagen. 2 St. b) Quinta. Zeichnen der verſchiedenſten Gegenſtände nach Vorlegeblättern, mit Anleitung zum Schattiren, nach Maßgabe der Befähigung und techniſchen Fertigkeit der Schüler. 2 St. c) Quarta. Dieſelben Uebungen wie in Quinta und überdies Zeichnen maleriſch ſchattirter Gegenſtände, als Landſchaften, Thiere, Figuren und Köpfe, nach Vorlegeblättern. 1 St. d) Classis selecta, welche aus 28 geübteren Schülern der drei oberen Claſſen beſtand. Vollſtändige Ausführung von Köpfen, Figuren, Landſchaften, Architekturanſichten, Thieren u. ſ. w. mit Bleiſtift, zweierlei Kreide, Tuſche und Farben, nach Vorlegeblättern. 2 St. Zeichenlehrer Binder.


