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gegeben werden, auch ſchon für die Anfangsgründe öffentlichen Un⸗ terricht zu finden. Zwar war eine Zeitlang das Vorurtheil ver⸗ breitet, und iſt es zum Theil hier und da noch, daß derjenige Schü⸗ ler, welcher in Quarta beginne, daſelbſt zu lange verweilen müſſe. Daher ein beſtändiges Streben der Aeltern, ihre Söhne nach Ter⸗ tia zu bringen, oft zum größten Nachtheile derſelben. Denn nichts wirkt verderblicher auf die Entwick lung der Geiſteskräfte, nichts droht dem Fleiße, dem Eifer und den Fortſchritten der Schüler größere Gefahren, als wenn ſie in eine Klaſſe, oder auf eine Ord⸗ nung geſeßt werden, für welche ihnen noch die gehörige Reife man⸗ gelt. Selbſt mit der größten Anſtrengung können ſie die Arbei⸗ ten, welche von ihnen gefodert werden, nicht zur vollkomm'nen Zufriedenheit liefern, und da ſie dieſes ſelbſt fühlen und zugleich auch ſehen, daß ſie den übrigen Schülern nachſtehen müſſen; ſo verlieren ſie nach und nach die Liebe zum Lernen, der Thätigkeit ſchönſten Sporn, und bleiben, ſtatt fortzuſchreiten, hinter ihren Mitſchülern zurück. Ueberhaupt iſtes oft für das ganze Leben höchſt nachtheilig, wenn man die Knaben im zarten Alter übereilt. In den früheſten Jahren kann die Entwick lung der Geiſteskräfte und das Fortſchreiten nicht ſo ſchnell erfolgen, als in der ſpäteren Zeit, die erſte Grundlage, auf welcher ein feſtes Gebäude wiſenſchaft⸗ licher Bildung aufgeführt werden ſoll, iſt nicht das Werk einiger Monate. Iſt aber dieſe Grundlage auf eine tüchtige Weiſe gelegt worden 2 dann ſchreitet der Schüler auch nachher deſto ſchneller und
glück⸗


