dreizehenhundert pfer- den alle in einer farbe nemlich blau und weiß gekleidet, wie Johan
Nhuen von Herß- feldt solches an- Zeyget.———
53 und weiß gekleydet vnd
schlugen den bischoff..
von Mentz vor Pfederß- heim Diethern von Eysenberg.
Das. S. 270(z. J. 1462).
Und das der land-
grave ime in dieser handelung so treulich beigestanden, ließ er
in einen stein hauwen diese gutthat zu ewiger gedechtnis mit nach- volgenden worten: Die Hessen hetten die Pfaltz gar seer erwei- tern helfen. Aber Jo- han Nhun vonHerß- feldt, da er dieser sachen und zu- trachten auch ge- denkt, sagt, undank- barkeyt sei ein bose wundenpflaster, damit anzuzeigen, das die nachkommenden pfalz- graven dieser gutthat bald vergessen haben.
Das solte?“ nimmer- mehr vergessen werden und ward darumb zu Heidelberg in ein stein gehawen: Die Hessen han die Pfaltz ge- weitert.“
Aber undanck ist ein schnöd laster und ein stinckend wunden-
pflaster.
graf Ludwigen um hülff . und der freund- schafft nach kam der fürst von Hessenseinem schwager zu hülffe mit 1300 reisigen pferden, alle in blau und weis, gleich getheilet ge- kleidet und kamen mit denen feinden den Mentzischen zu treffen; wiewol die wiederpart denen Pfaltzgraefischen zu starck war, dennoch so hieben die Hessen darauf als die unver- tzagten und brachten die Mentzischen zur flucht und schlugen sie biß gein Peters- heim hinein mit vielen todten, verwunten und gefangenen, die dem bischoff zu verlast abgiengen. Sein mar- schalck Gottfried von Buchenau bleib tod und sonsten viel ritter und knechte.
Nicht ganz so einfach gestaltet sich das Verhältnis Lauzes zu Nuhn in nachstehenden Stücken:
Lauze S. 289 a(z. J. Nuhn a. a. O. S. 484 f. Nuhn ed. Landau
1498).
Dorauf ward bald hernach ein tag ge- halten zu Herßfeldt.
Anno domini 1498. zu den zeiten... da understund sich mit
§S. 3 f.
Anno domini MCCCCXCVII herwe- get hirtzog Erich von
¹) Der nun folgende Bericht über das Treffen bei Pfedders- heim hat mit dem des Anonymus kaum etwas gemein.


