Aufsatz 
Festschrift zur Gedenkfeier des fünfzigjährigen Bestehens der Anstalt / Königliches Gymnasium Wiesbaden
Entstehung
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des Pädagogiums.

Frühere amtliche Stellung.

Aus-

geschieden.

Bemerkungen.

V V

Ein halbes Jahr, Herbst 1799 bis 1800 Ostern, Hauslehrer zu Kranichstein bei V Darmstadt.

V

er zugleich das Anstellungsdekret eines Rektors, Stadtvicarius und Pfarrers zu Clarenthal erhielt. Er übernahm die hies. lat. Schule 3. Oktober 1800, als Friedrichsschule seit 1. Okt. 1806. Die Pfarrei Clarenthal behielt er bei, nur das Stadtvicariat ward dem Kon- rektor übertragen.

1. Oktober 1811

Er übernahm am

die Seelsorge im

Civilgefüngnis, 6 Stunden in der

Militärschule und die Aufsicht über dieselbe.

13. November 1807 Pfarrvikar zu Rettert; 18. September 1811 Subrektor an dem Gymnasium zu Idstein; 9. April 1814 Konrektor daselbst; bei der neuen Schul- organisation 1. Konrektor am Päda- gogium zu Idstein; Oktober 1817 Pro- rektor daselbst.

1813 Pfarrer und Konrektor am Pädagogium

Prorektor am Pädagogium zu Hadamar, von dort 1822 hierher berufen.

19. April 1817 2. Konrektor am Gymnasium zu Idstein; 7. Oktober 1817 1. Kon- rektor; 12. Oktober 1820 Prorektor daselbst; 16. März 1822 Prorektor am Pädagogium zu Wiesbaden; 3. Oktober 1827 Professor am Gymnasium zu Weilburg; 9. November 1839 kehrte er hierher als Rektor zurück.

zu Dillenburg; 1817 Konrektor, dann

13. Juli 1818.

24. Oktober 1839.

1862.

Ostern 1822.

3. Dezember

Am 30. April 1817 hörte die Friedrichsschule zu bestehen

Er

auf, der Schellenberg 10 Jahre lang vorgestanden hatte. Schellenberg blieb Rektor mit Hinwegnahme aller übrigen von ihm bekleideten Stellen. Er wurde 16. Mai 1818 nach Bierstadt als Pfarrer und Kirchenrat berufen; seit dem 4. August 1818 Schulinspektor bis 1. Januar 1826. Am 1. Juli 1848 pensioniert, zog er am 25. Juli nach Wiesbaden, wo er am 28. November 1859 starb.

wurde Ostern 1822 Pfarrer in Höchstenbach, war 1823 bis 1834 Schulinspektor des Amtes Hachenburg; wurde 1. April 1838 als Pfarrer nach Delkenheim versetzt, feierte 1857 sein 50-jähriges Amtsjubiläum, hielt am 31. Dez. 1860 seine Abschiedspredigt und trat in den Ruhestand; zog Ostern 1868 nach Frankfurt a. M., wo er am 21. Januar 1870, 83 Jahre alt, starb.

wurde Rektor des Pädagogiums zu Hadamar; Herbst 1843 an das Gymnasium in Weilburg als erster Professor ver- setzt; seit Februar 1844 Oberschulrat; im August 1858 pensioniert, nachdem er den Herz. Nass. Militär- und Verdienstorden erhalten hatte; starb am 7. März 1866 zu Weilburg.

machte den Feldzug gegen Frankreich im November 1813 als Adjutant des 2. Bataillons mit und erhielt die Feldzugs- medaille des Herzogs von Coburg für tapfere Dienst- leistung. Seit 1840 war er zugleich Direktor der hiesigen neu errichteten Realschule bis März 1845, und städtischer Schulinspektor bis 16. September 1843. Er wurde 1855 zum Oberschulrat ernannt; am 3. Dezember 1862 pensioniert. mit dem Ordenskreuz 4. Klasse des Nass. Militär- und Verdienstordens; starb 21. Mai 1874 zu Soden im Hause seines Schwiegersohnes, des Dekans Wilhelmi, bei dem er die letzten Jahre verlebt hatte.