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widmen wollen, den Besuch der Realschule dem des Gymna- siums vorziehen, auf diese Weise aber in der Frequenz des letzteren eine heilsame Verminderung eintreten.
Der allgemeine Lehrplan erfuhr einzelne nicht unwesentliche Veränderungen. Bezweckt war hierbei, denselben dem- jenigen, welcher kür die Gymnasien der altländischen Provinzen als Normalplan besteht, möglichst anzupassen. Der theilweise veränderte Lehrplan, wie er im vergangenen Schuljahre dem Unterrichte zu Grunde lag, erhellt aus nach- stehender Uebersicht.
————— Lehrgegenstände. ll. b IV. V V VI. Griechisch.... 6 6 6 5—— Lateinisch.. 8S 9 9 9 9 10 Deutsch 1).... 3(2) 2 2 2 4 4 Französisch 2).. 2 2 2— 21— Hebraisch 3)...(2)(1—-—— V Religionslehre 2 2 2 2 2 3 Geschichte.. 2 2 2 2— Geographie)— 1 ½ 2 V 2 2 2 Naturkunde 4).. 2 1½ 2 2 2— Mathematik 4 4 4 4 3 4 Schönschreiben..—— 1[„2 2 Zeichnen(facultatiy)(2)(2)(2)(2)(1) an Singen(in J u. IIfac.).(2) V(2) 2 2 2 V 1* TüurRen... 2 2 2 2 2 2 [.. 1
¹) In Ia betrug die Zahl der betreffenden Lectionen wöchentlich 3, in Ib wöchentlich 2 Stunden.
²) Im nächsten Schuljahre wird das Französische auch in Quarta gelehrt werden.
³¹) Die Theilnahme am Hebräischen ist nur für die künftigen Theo- logen und Philologen verbindlich.
4) In II ward während der einen Hälfte des Halbjahrs nur Natur- kunde, während der anderen nur Geographie gelehrt.


