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Jahresbericht, das Schuljahr 1867/68 betreffend.
I. Lehrverfassung. A. Classen und Lehrplan.
Wie schon in den beiden vorausgegangenen Schuljahren, so bestand auch in dem zuletzt verflossenen das Königliche Gymnasium dahier aus vierzehn Classen. Nach den verän- derten Frequenzverhältnissen wurden dieselben zu Ostern v. J. neu formiert, und es ergab sich hierbei folgende Eintheilung: la(Gesammtprima), Ib(Unterprima), Ila, IIb(parallele Cötus der Gesammtsecunda), IIc(Untersecunda), IIIa(Ober- tertia), IIIb, IIIc(parallele Cötus der Untertertia), IVa, IVb (parallele Cötus), Va, Vb(parallele Cötus), VIa, VIb(pa- rallele Cötus). Verschieden war diese Formation von der des Schuljahres 1866/67 darin, dasz ihr zufolge die Secunda und Tertia in je drei, die Quinta und Sexta dagegen in je zwei Cötus getheilt war, während bei der Formation des voraus- gegangenen Schuljahres die Secunda aus zwei, die Tertia aus vier, die Quinta aus drei und die Sexta aus nur einem Cötus bestanden hatte.
Die Unterbringung der Classen in die geeigneten Räumlich- keiten verursachte wie schon früher, so auch zu Ostern v. J. grosze Verlegenheiten. Zwar wurden gleich zu Anfang des Schuljahres im Erdgeschosz des Lyceumsgebändes, welches letztere vom Gymnasialgebäude durch einen Hof und den an diesen anstoszenden Turnplatz getrennt ist, einige Zimmer zu Classenlocalen hergerichtet; dem Bedürfnisz genügten jedoch die so gewonnenen Räume, da sie mit der Schülerzahl nicht


