Aufsatz 
Das Grab des Königs Konrad I. in der Basilika zu Fulda / von Jakob Gegenbaur
Entstehung
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8. Dr. med. Rudolf Morgenſtern aus Guben, 25 ½ J. alt, evang. 9. Robert Rieder aus Kaſſel, 20 ³ J. alt, evang.; will Medizin ſtudieren. 10. Otto Werner aus Schmalkalden, 23 ½ J. alt, evang.; will Theologie ſtudieren.

E. Lehrmittel.

Die von dem Oberlehrer Dr. Koerber unter Aſſiſtenz des Oberlehrers Dr. Zilch verwaltete Gymnaſialbibliothek, welche incl. der Schülerbibliothek gegenwärtig 7206 Bände zählt(gegen 7122 des Vorjahrs), die verſchiedenen Abteilungen der nach Klaſſen geſonderten Schülerbibliothek, der Vorrat von Schulbüchern der bibliotheca pauperum, ſowie der ſonſtigen Sammlungen und Lehrmittel, wurden durch geeignete Anſchaffungen aus den etatsmäßigen Mitteln ergänzt und vermehrt. An Geſchenken erhielt die Anſtalt außer den Programmen der zum Tauſchvereine gehörenden Lehranſtalten und den bei der Univerſität Marburg im verfloſſenen Jahre erſchienenen Druckſchriften noch folgende:

1. Von Kgl. Prov. Schulkoll. ein Exemplar des Werkes von Richard NappDie Argentiniſche Republik. Buenos Aires 1876.

2. Von der Verlagshandlung Paul Neff in Stuttgart:Lhomond urbis Romae viri illustres etc. bearbeitet von Holzer, 8. Aufl. Stuttg. 1880.

3. Von Herrn Dr. Nic. Schell, k. k. Gymnaſialprofeſſor in Salzburg:Pauli Hofheimeri harmoniae poëticae, sive carmina nonnulla Horatii aliorumque poëtarum Romanorum vocum cantui accommodata, herausgegeben von Innoc. Achleitner. Salzburg 1868. Partitur mit 4 Singſtimmen.

4. Von dem Kgl. Prov. Schulkollegium:Die Baudenkmäler im Regierungsbezirk Kaſſel, von Hein. von Dehn⸗Rotfelſer und Dr. Wilh. Lotz. Kaſſel 1870.

5. Von demſelben:Die Baudenkmäler im Regierungsbezirk Wiesbaden, bearbeitet von Profeſſor Dr. Wilh. Lotz, herausgegeben von Friedrich Schneider. Berlin 1880.

6. Von Herrn Oberförſter Bechtold zu Neuhof einen kleinen Falken.

7. Von dem Sextaner Schäfer ein Exemplar von Garrulus glandarius, dem Quintaner Rang einige Vogeleier, dem Obertertianer Waslé einen Schädel von lutra vulgaris und von dem Unterſekun⸗ daner Kübel einen Menſchenſchädel.

Für alle dieſe Zuwendungen ſtatte ich den geehrten Gebern auch an dieſer Stelle namens der Anſtalt den verbindlichſten Dank ab, mit der Bitte ihr Wohlwollen der letztern auch ferner bewahren zu wollen.

F. Stipendien und Anterſtützungen.

Abgeſehen von 2 Lehrer⸗Söhnen und 3 dritten Brüdern, wurde 23 dürftigen und würdigen Schülern das Schulgeld ganz oder teilweiſe erlaſſen, wozu die Verwaltungskommiſſion bis zu einem Zehntel der Solleinnahme Ermächtigung hat.

Das Staatsſtipen dium(129 M.) wurde an den Primaner Weber, den Unterſekundaner Auth und den Obertertianer Fues zu gleichen Teilen vergeben; jedoch erhielt der erſtgenannte noch eine Neben⸗ portion aus der Wohlthäterſtiftung; das Wehner'ſche Stipendium(M. 41,15) erhielt der Primaner Erb⸗