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Die Verdienste Schillers um die Ästhetik
Entstehung
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In allen übrigen Fächern, ausgenommen Lateinisch, mit Sexta realgymnasialis kombiniert.

Der Unterricht im Turnen ist für die Schüler der Hauptschule in wöchentlich 2 Stunden

von Herrn Schinkel erteilt worden und erstreckte sich im Sommersemester vorzugsweise auf Freiübungen, besonders reigenartige und taktische Ubungen, im Wintersemester vorzüglich auf Gerät- und Gerüstübungen. Ausserdem war es den Schülern gestattet, in bestimmten Pausen an den neuen Turngeräten zu turnen, welche die Schule der Güte der vorgesetzten IV. Sektion der Hamburgi- schen Oberschulbehörde verdankt und die nach den Hnndstagsferien auf dem Spielhofe des Schullokales(Neue Strasse 24) ihre Aufstellung gefunden haben.

Dispensiert vom Turnen auf Grund ärztlichen Zeugnisses waren während des Sommers

dauernd 6, vorübergehend 5, im Winter dauernd 7, vorübergehend 10. Diese Steigerung

Religion.

Deutsch.

in den zuletzt angegebenen Zahlen ist auf den Umstand zurückzuführen, dass im Winter in der Turnhalle der Volksschule geturnt werden musste, die Räume der- selben aber nicht heizbar sind. Bei der grossen Kälte im Januar d. J. musste in- tolgedessen der Unterricht vorübergehend ganz ausfallen. Hoffentlich gelangt die Schule in Zukunft nicht blos zu einem eignen Hause, sondern auch zu einer zweck- mässig eingeriehteten eignen Turnhalle!

b. Vorschule.

Erste Klasse. Kursus einjährig.

Ordinarius: Im Sommer Henze, im Winter Hocke.

2 Stunden. Sämtliche Geschichten nach Wangemann, Biblische Geschichten I. mit allen zugehörigen Sprüchen und Liederversen. Memorieren von 4 Kirchen- liedern. Im Sommer Henze, im Winter Hocke.

8 Stunden(darunter 2 besondere Lesestunden). Lektüre aus Hopf und Paulsieck,

Lesebuch für Septima. Erklärung und Wiedererzählen des Gelesenen. Memorieren von Gedichten. Orthographische Upungen(Dehnung, Schärfung, Endkonsonanten b, d, g, ähnlich lautende Wörter, Grossschreibung etc.) und Elemente der deutschen Formenlehre(Wortarten, Flexion, Subjekt, Prädikat, Attribut, Objekt und adverbiale Bestimmung) nach K. Schulze, Lehrstoff für den grammatischen und ortho- graphischen Unterricht in der Vorschule, II. Heft. Täglich kleine schriftliche Arbeiten im Anschluss an Lektüre und Grammatik, auch als Reinschrift. Im Sommer Henze, im Winter Hocke..

Anschauungs-Unterricht. 2 Stunden. Besprechung von Anschauungstoffen aus der

Natur(typische Thierformen nach den Fröhlichschen Bildern als Einleitung in die Naturgeschichte) oder auch von Kunstprodukten. Im Anschluss an letztere Vorübungen im Zeichnen. Im Sommer Henze, im Winter Hocke.

Heimatskunde. 2 Stunden. Der Wohnort und seine Umgebung; Hamburg und das

hamburgische Gebiet. Erzählungen aus der vaterstädtischen Geschichte. Kurzer