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Die Verdienste Schillers um die Ästhetik
Entstehung
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Naturgeschichte. 2 Stunden. Im Sommer: Botanik. Specielle Ubersicht der Pikotyledonen. Anatomie und Physiologie der Pflanzen(erste Hälfte). Im Winter: Zoologie. Typus der Gliederthiere. Spezielle Ubersicht der hierher gehörigen Klassen. Dr. Gross.

Schreiben. 1 Stunde. Erzielung einer gefälligen und fliessenden Handschritt. Ubung nach Rosenkranz, Vorschriften, Heft 2. Prlernung der Rundschrift nach Johannsen, Vorschriften. Im Sommer Hoftmann, im Winter Breywisch.

Zeichnen. 2 Stunden kombiniert mit V. Freihandzeichnen nach den Holzmodellen von Heimerdinger, erst in frontaler, dann auch in Ubereckstellung. Erzielung der Sicherheit im genauen Auffassen und Darstellen der Umrisse der Gegenstände. Im Sommer Hoffmann, im Winter Breywisch.

Quarta realis. Kursus einjährig. Ordinarius: Dr. Gross.

Deutsch. 4 Stunden, davon 3 kombiniert mit Quarta realgymnasialis. Siehe oben.

Französisch. 6 Stunden, davon 4 kombiniert mit Quarta realgymnasialis. Die 2 Extra- stunden dienten teilweise zur Befestigung des grammatischen Pensums, teilweise zur Lektüre der Lesestücke(1. Reihe) aus Plotz, Flementargrammatik und Plotz, Lectures choisies Sect. II, p. 30 70. Siche oben.

Schreiben. 2 Stunden, davon 1 kombiniert mit Quarta realgymnasialis. Siche oben.

Singen. 2 Stunden, kombiniert mit Quarta. 20 mehrstimmige Lieder nach Müller- Hartung, Vaterländisches Liederbuch, Heft II und III. und 6 dreistimmige Choräle nach Voigt. Vervollständigung der Notenkenntnis. Elementarübungen auf Grundlage der Tonleiter und des Dreiklangs, besonders rhythmische und dynamische Ubungen. Schinkel.

Quinta realgymnasialis. Kursus einjährig. Ordinarius Gehrcke.

Religion.* 2 Stunden. Die Geschichten des Neuen Testamentes nach Preuss, Biblische Geschichten, mit den zugehörigen Sprüchen und Liederversen. Wiederholung der alttestamentlichen Geschichten. Pas erste und dritte Hauptstücke mit LEuthers Erklärung gelernt. Memorieren von drei neuen und Repetition von den in VI. und VIII. gelernten Kirchenliedern. Gehrcke.

Deutsch. 3 Stunden. Lektüre aus Hopf und Paulsieck, Lesebuch für Quinta. Münd- liche und schriftliche Wiedergabe des Gelesenen. Memorieren von Gedichten. Formen- (einfacher Satz) und Satzlehre nach Engelien I, Leitfaden für den deutschen Sprachunterricht 3. Stufe und nach dem Anhange des Lesebuchs. Wöchentlich ein Aufsatz resp. eine grammatische Arbeit. Gehrcke.

Lateinisch. 6 Stunden. Abschluss der Formenlehre nach Ellendt-Seyffert, Lateinische Grammatik. Systematisches Memorieren von Vokabeln nach Ostermanns Voka- pularinm für Quinta. Mündliche und schriftliche Ebersetzungen aus Ostermanns

Ubungsbuch für Quinta. Wochentlch 1 Fxercitium und 1 Extemporale. Gehrcke.

*) Vom BReligionsunterrichte war nur ein Schüler und zwar katholischer Konfession dispensiert.