17
Die Hs. ist auch dadurch interessaut, dass wir mehrere Besitzer derselben kennen. S. la ist als solcher angegeben Brassicanus.(S. Keiblinger S. 735 N. 1.) Dann kam sie in den Besitz des Bischofs Johann Faber von Wien und endlich kaufte dieselbe ein Dr. Haeringshauser, wahrscheinlich der Vater unseres Sigismund H., durch den sie in unsere Bibliothek kam.
310.(F S.) Fol. Pg. 13. Jh. Init. Miniat.
S. 1 a— 264 b Legenden von 63 Heiligen; darunter S. 47 a — 59 a Leben des h. Severin von Eugippius.— Potthast 887. Ausg. Pez SS. I. 64 ff.
Zwischen S. 263 b u. 264 a sind 2 Blätter eines Legendars aus dem 14. Jh.— Kropff 23, Archiv III. 312, X. 601.
313.(F 12.) Fol. Pg. 14. Jh.
1. Innens. des vord. D.: Fragmente von Melker Annalen aus dem 15. Jh.(ad a. 1110, 1112.) 2. S. 53 a— 58 a Leben der h. Barbara.— Kropff 42.
* 342.(G 2.) 40 Pp. 15. Jh.
S. 49 a— 83 a, 85 a— 87 a Formelbuch; darunter S. 61 b — 62 a Urkunde der Confraternität zwischen Melk und dem Kloster St. Dorothea in Wien. 20. April 1420.— Keiblinger 502.
S. 62 a— 62 b Urkunde der Confraternität mit Gurk. 24. August 1444.
S. 75 b Aufnahme der Witwe Heinrichs von Zelking in die Confraternität. 25. Mai 1420.(deutsch.)— Keiblinger 502.
S. 86 a Schutzbrief des Königs Ladislaus für die Religiosen Paulus und Johannes aus Indien. Wien 12. August 1455.— Kropff 55.
* 343.(G 3.) 4° Pp. 15. Jh. L. S. 1. S. 1— 5 Bestätigung der„Carolina“ ¹) durch Martin V. Constanz 16. December 1417. 2. S. 5—7 Urkunde des Cardinals Petrus, Augsburg
13. April 1451 mit einem Transsumpt Nicolaus' V., worin der- selbe die„Carolina“ bestätigt. Rom 9. Februar 1450.
¹) Die„Carolina“ ist ein Gesetz Karl IV. zum Schutze des kirch- lichen Eigenthums vom 13. October 1359. Raynald ad h. a. Nr. 13., Pelzel, Karl IV. 612, 613, Palacky II. 2. 359. 2


