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Beitrag zur Behandlung der dramatischen Lektüre : 1. Teil / von Hermann Unbescheid
Entstehung
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Wlst. 1. Picc. A. Begrüssung der Generäle und Questenbergs(p. 7); b. bevorstehende Ankunft von Gattin und Tochter Wallensteins unter Maxens Führung(p. 9 fla.); c. Ankunft der Liebenden(p. 10). Steigerung: 1. Stufe: 1. Max verrät seine Liebe; 2. Stufe: 2. Annäherung der Liebenden; 3. Stufe: 3. die Liebenden gegenüber ihrer intriguierenden Umgebung (p. 24 flg.); h. Liebeserklärung(p. 34); u.. Umkehr für die Piccolomini, Kampf zwischen Vater und Sohn und katastrophen- artiger Schluss für dieses Stück: innere Lösung vom Vater, zugleich erster Höhenpunkt(H) für das Doppeldrama(p. 35).

3 6. I M. 2. Das Doppeldrama.

er 4!. Das Lager(p. 7); b..

7 22 Zusammenziehung der Trup-

pen nach Pilsen und be-

vorstehende Ankunft der

Regimentsobersten(p. 9);

. Questenbergs Erscheinen

mit seinem offenen Auftrag

an die Generäle und ge-

heimen an Octavio(p. 10).

Steigerung: 1. Stufe: 1/ Wal-

lenstein weist die PFor-

derungen des Kaisers zu-

rück(Audienzscene); 2. Stufe:

V 4 11 LII 1V V I II 114 IV V 21. die Unterschrift wird

W Lager Piccolomini Wallensteins Tod. erschlichen(Bankettscene)

(p. 24 flg.); H. Verhältnis der Gegnerschaft Octavios zu Wallenstein in der Scene zwischen Vater und Sohn; H. Gefangen- nahme Sesinas und Abschluss der Konjunktion, zugleich erregendes Moment für Wäst. Td.(p. 35 flg.).

3. Wallensteins Tod. 4 1. die nächtliche Scene mit dem Astrologen(p. 7); c. Gefangennahme Sesinas und Abschluss der Konjunktion(p. 10). Steigerung: 1. Stufe: 1. Octavio mit Vollmacht von Wallenstein versehen; 2. Stufe: 2* Verlockung Isolanis und Buttlers; 3. Stufe: 3. Abfall der übrigen Feldherren, Empörung der Soldaten, Fall von Prag, Achtung(p. 24 flg.); hy.. Abfall der Kürassiere(p. 36).

Anmerkung. Wäst. steigt, wie die J. v. O., im Spiel, was durch die stärkere Linie angedeutet ist(p. 13 flg.).

TI. A. Das Bild des Friedens und der Anttas irten Ruhe in dem Landschaftsgemälde(p. 8).

1. Tlh. a b. Unterredung der Landleute, Faungatens Flucht (p. 11);. Rettung desselben durch Tell(p. 11); Steigerung: 1. Unterredung Tells mit Stauffacher vor dem von Gessler aufge- steckten Hute(p. 30 flg.); H. Apfelschuss(p. 39 flg.). 2. Schaweh. G V. Gertruds Ansprache(p. 11); c*. Bericht von der Blendung Melch- 75 thals(p. 11); Steigerung: 1!. Beschluss der drei Schweizer, auf dem Rütli zu tagen(p. 30 flg.); HI. die Rütliscene(p. 37 flg.). 3. Attgh. a b!. Stellung Attinghausens und Rudenz' zu ein- a b 8 20 ander und zu ihrem Volke(p. 11); c. Rudenz' Aufbruch(p. 11); 00 1 Steigerung: 10. Bertha erhebt den Vorwurf der Treulosigkeit

4 gegen Rudenz(p. 31 flg.); H'. Liebeserklärung(p. 39). 7 3 I Anmerkung. Die Lektüre des Tl. ist besonders geeignet, den Schüler auf die mehrfach erwähnte Vorliebe Schillers zu Doppelhelden, auf das grosse Interesse an einer zweiten Handlung u. s. w. aufmerksam zu machen. Schon in den R. versucht der Dichter, durch Franzens Bestreben, das Leben des Vaters zu untergraben, eine zweite Handlung zu schaffen; in K. u. L. bekunden diese wachsende Neigung des Dichters die Scenen mit der Milfort, in F. die des Helden mit seiner Gemahlin und Dorias Schwester und die zwischen beiden Frauen; in D. C. erscheint die Nebenhandlung Eboli schon in inniger Verbindung mit der Haupthandlung, und das Interesse für Posa rief sogar eine zweite Handlung an Stelle der zuerst geplanten hervor. Der komplizierte Bau des Wlst. legt dafür das beredteste Zeugnis ab. In der J. v. O. scheint die innere Handlung, die ja keinem Drama fehlen kann, in diesem aber von besonderer Wichtigkeit ist, in der B. v. M. die Einfügung der Chorlieder, aber in beiden Stücken schon der gewählte Stoff dieser Neigung nicht förderlich gewesen zu sein; im TI. kommt sie qagogen in drei fast parallel laufenden Handlungen(siehe die Figur) sehr auffällig wieder zum Vorschein. In M. St. und J. v. O. konnte der Dichter sich nicht versagen, eine Gestalt(in M. St. Mortimer, in J. v. O. Lionel) zu erfinden, die leicht der Träger einer vollständigen Nebenhandlung werden konnte, wenn auch nicht in dem Sinne, wie der ebenfalls erfundene Max Piccolomini(siehe die Figur) durch sein Verhältnis zu Thekla in Wlst.

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