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3. Religionslebre. Im S. 2 St. w.: Erklärung auserlesener Capitel des Jesajas, daneben Erklären und Auswendiglernen evangelischer Lieder. Dr. Münscher.
Im W. 2 St. w.: Erklärung des Evangeliums von Lukas, verbunden mit Erklärung und Erler- nung auserlesener Lieder des evangelischen Gesangbuchs. Dr. Münscher.
6. Geschichte. Im S. 2 St. w.: Gesch. nach Pütz Grundriss der Geogr. u. Gesch., f. Bd.§. 76 ete. Alexander der Grosse,§. 77 die Theilung des persisch- macedon. Reichs bis 301; hierauf§. 84— 152, Geographie ltaliens u. Geschichte Roms bis zu den Gracchen. Cand. Spangenberg.
Im W. 2 St. w.: Geschichte Roms von den Gracchen bis zum Tode Constantins des Grossen. Pütz§. 152— 163. Cand. Spangenberg.
7. Geographie und Naturgeschichte. Im S. 4 St. w.: a) Repetition der physikalischen Beschrei- bung des Festlandes von Europa. Dann die Halbinseln u. Inseln. Produkte, Rlima, Völker u. Staa- ten Europas, 4 St. wöchentlich von Ostern bis Johanni, nach Roons Anfangsgründen der Erd-, Völ- ker- und Staatenkunde. Dr. Dommerich.— b) Botanik: Beschreibung einheimischer Pflanzen nach grünen Exemplaren, ausländischer nach Abbildungen; Linneisches u. natürliches System, nach Bur- meister, 4 St. w. von Johanni bis zum Schluss des Semesters. Dr. Dommerich.
lm W. 4 St. w.: a) Repetition der allgemeinen Erdkunde, dann: Asien in physischer u. ethno- graphisch-statistischer Hinsicht, 4 St. w. von Michaeli bis Weihnachten, nach v. Roon.— b) Zoo- logie: Beschreibung einzelner Thiere aller Klassen und Entwickelung der Eigenschaften, durch deren Zusammenfassung die verschiedenen Klassen, Gruppen, Ordnungen u. Familien der Thiere gebildet werden. 4 St. w. nach Gabriel. Dr. Dommerich.
8. Mathematik. Im S. 4 St. w.: a) Geometrie in 2 St. w.: Hälfslinien in den Dreiecken und Viel- ecken und Vergleichung der Flächenräume geradliniger Figuren, Ohm Cap. IlI u. IV.— b) Arith- metik in 2 St. w.: das Rechnen mit allgemeinen Zahlzeichen, namentlich mit algebraischen Summen, wozu Beispiele aus Heis(§. 15— 23) entnommen wurden. Dr. Lotz.
Im W. 4 St. w.: a) Geometrie in 2 St. w.: Wiederbolung des Lehrgegenstandes des Sommer- semesters(Ohm Cap. III u. IV); hierauf die Lehre vom Rreis nach Ohm Cap. V.— b) Arithmetik in 2 St. w: wie im Sommersemester, besonders aber Uebungen im Multipliciren u. Dividiren mit algebraischen Summen nach Heis§§. 16— 23. Dr. Lotz..
d. Classis Quarta.
Wöchentlich im Sommer und Winter 51 Lehrstunden.
Ordinarius: bis zur Mitte des Sommerhalbjahrs Dr. Gies, bis zum IHlerbst Dr. Lotz; seitdem Dr. Hasselbach.
1. Griechische Sprache. Im S. 5 St. w.: Rühner’s Elementargramm.§. 20— 63 inel. nebst mündl
u. schriftl. Einübung der Beispiele; ausserdem§. 70— 110 incl. wiederholt. Dr. Gies. Im W. 3 St. w.: Rühner's Elementargrammatik§. 65— 119. Dr. Feussner.
2. Lateinische Sprache. Im S. 8 St. w.: a) Cornel. Nep.: Thrasybulus, Conon, Chabrias. 4 St. w. Dr. Gies.— b) Grammatischer Unterricht nach der Schulgramm. von Rühner§. 127— 1534(vom Infinitiv, Gerundium u. Participium). 5 St. w. Bis zum Juli Cand. Spangenberg; später Dr. Has- selbach.— c) Exercitien nach Süpfle und nach den Beispielen in Rühner's Schulgramm. 1 St. w. Bis Juli Cand. Spangenberg; später Dr. Hasselbach.


