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Ach dafs mancher Jüngling nicht bedenkt, wie der Mensch erndten mufs, was er gesäet, ach dafs mancher aus dem heitern Frühling seines Lebens nichts davon bringt, als Scham und Reue, ach dafs mancher seinen Eltern für alle Sorgen und Opfer nichts wiedergeben wird, als die stummen Thränen, die einst auf ihre Gruft fallen werden!— Wohl uns, dafs solche eben so selten bei uns sind, als ihnen nur ein kurzer Aufenthalt gestat- tet wird, und unser Blick vielmehr auf einer grofsen Zahl pflicht- treuer und hoffnungsvoller Jünglinge ruhen kann, welche freudig in den Schranken laufen, um das Kleinod wohl angewandter Ju- gendtage zu erlangen..
Viele Gymnasiasten haben mit dem unmittelbar vorgeschrie- benen auch ein rühmliches selbst erwähltes Studinm verbunden: im Deutschen durch Aufsätze und poetische Versuche, in wel- cher Beziehung Mohrhagen aus Oldenburg und Clemen aus Schmalkalden zu erwähnen sind, wie prosaische und metrische Ubersetzungen aus lateinischen Schriftstellern, als Ovid und Phädrus; im Lateinischen durch Lesung von Büchern und Stel- len aus Cäsar, Cicero, Curtius, Horaz, Persius, Nepos, Taci- tus, Virgil, wie den Hülfsbüchern von Ellendt, Jacobs, Seiden- stücker, Wifs; im Griechischen aus Homer, Lucian wie Jacobs Elementarbuche, auch durch griechische Exercitia, in welcher Beziehung Grube aus Grofsenmeer im Oldenburgischen Ciceros Rede für Ligarius in das Griechische übersetzt hat; im Hebräi- schen, in welcher Sprache Heermann aus Grofsenwieden im Schaumburg. einen Psalm versucht hat; im Französi- schen durch Lesung von Fenelon, Florian, Marmontel, Mo- liere, Rousseau, Voltaire; dann in der Mathematik durch Aus- führung von mancherlei Demonstrationen und Aufgaben; in der
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