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Wappen und den großen Titel des Königs von Preußen aufgenommen werden ſollten. Sophie Louiſe, Schweſter des Herzogs Friedrich Wilhelm v. M. Schwerin, war Friedrichs dritte Gemahlin. Mutter des Nachfolgers war die zweite, Sophie Charlotte † 1705.
Begräbnißm. 1713 wie neu 23 Mill.(von einem Ducatenſtempel?):
FRID-D-G-REX BORVSS-ELBR Bruſtbild mit Lorbeerkranz, unten 1—
A REGIA AD COELESTEMD Krone auf Altar, woran Adler, oben Kranz von Sternen. Im Abſchnitt 0BIIT. 25. FEBRvSEPVLTZ2-MAI 1713 CS:
Zinnmedaille 43 M. auf die Vermählung des Markgrafen Philipp Wilhelm 1699:
PACIFICVM FERT CONIVGIVM PRAENVNCIAPACIS. Altar, woran das brandenburger und das anhaltiſche Wappen, darauf ein flammendes Herz mit dem Monogramm pwC; fliegende Taube mit Olzweig. Unten 2 IANVAR— Unter dem Bild des Waſſermanns FELICISSIMO 0MINE(N u. E verb.) PH3ppwHEgdA MARCIHIO BRANDENBVRG-CVM] 30H9AuuACHAugOCCA NATAPRINC-ANHALTDESSAV-I NVPTIAS CONTRAHIT NOCTE SOLENNEM PACIS CVM TVRCA] SVBSCRIPTIONEMPRAECEDENTE(T u. E verb.)! ET SOLE! AQVARIVM] PERCVRRENTE]MENSE IANVARIO] M DCIC C-WERMUTH'F.(Was hier gothiſch, iſt auf der M. lateiniſche Curſivſchrift).
Am 26. Jan. 1699 wurde mit der Türkei Friede auf 25 Jahre geſchloſſen. Das Datum iſt nach altem und neuem Stil; erſt 1700 wurde der gregorianiſche Kalender in ganz Deutſchland eingeführt. Philipp Wilhelm(† 1711) war ein Bruder des Kurfürſten Friedrich III; die mit ihm 1688 beginnende Linie zu Schwedt ſtarb 1788 aus. 7 Zinnmedaille von Wermuth 43 M. auf den Prinzen Friedrich Ludwig 1708: SOPHDOROTH-REG'PR BORVSS-NAT-PR EL-BR-LVN(regia princeps Borussiae, nata princeps electoralis) Bruſtbild, unten W.— SPO0NSVS NOSTER FLORET Himmelbett, worin die Mutter mit dem Kind, daneben C. und W, im Abſchnitt OB PRINCIPEM AVRIACVM FRID. LVDOV. D.XXIII. NOV.FELICI SIDEREIN ARCE BEROLINENSI NATVM D.IVDEC. A- MDCCVITRENATVM] ET D-XVIIIIAN-A-MDCCVIII- INIPSOINAVGVRA TIONISFESTO] SOLENNI RITV] CONSECRATVM
Sophie Dorothee, T. Georgs I(ſ. Nr. 185) gb. 1687 † 1757, wurde am 28. Nov. 1706 mit dem nachherigen König Friedrich Wilhelm I vermählt. Preußen beanſpruchte nach dem Tode Wilhelms III von England die oraniſche Erbſchaft, bekam aber 1707 nur die Grafſchaft Mörs und Lingen. So erklärt ſich, warum der erſtgeborne Sohn des Kronprinzen den Titel Prinz von Oranien erhielt. Renatum iſt von der Taufe zu verſtehen, consecratum von der Verleihung des ſchwarzen Adler⸗Ordens. Am 18. Januar(ſ. Nr. 523) iſt das große Krönungs und Ordensfeſt. Der Prinz ſt. 13. Mai 1708. Als am 16. Aug. 1710 wieder ein Prinz, Friedrich Wilhelm, geboren wurde, erhielt dieſer den Titel Prinz v. Preußen u. Oranien; derſelbe ſt. ſchon am 31. Juli 1711, und nun erhielt der am 24. Jan. 1712 geborene Friedrich, der ſpätere König, den Titel, der jedoch nur bis 1713 beſtehen blieb, wo durch den Utrechter Frieden die oraniſche Frage erledigt wurde.


