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Sterbethlr. 1589: IVLDD'BRETLVNO-MAANCIDIOTLXXXIX PDPP Bruſtbild von vorn mit Streitaxt in der Rechten, Helm in der Linken.— LV. CTV PVBLICO Wilder Mann, mit Sanduhr und Brille am linken Arm, an einer Tafel tranernd, worauf unter einem⸗ Todtenkopf: VIXITAN]LXMEN] XÄDIES: VIII] 1589 irnd G15n9s
LNV Stempelfehler für LV. Zu leſen iſt: nonis Maii(7 Mai) anno 1589 pie defunctus. Heinrich Julius zu Wolfenbüttel 1589 bis 1613, Sohn des Vorigen, Biſchof von Halberſtadt ſeit 1566, erbte Grubenhagen 1596, Gulden v. J. 1590: 110 u cbf— 1 HENRIVITD:GPOSTEPSHALED'BRVNELVNEB(postulatus episcopus Halberstadiensis et dux) Bruſtbild geharniſcht nach links, daneben 15 u. 90— HONESTVM PRO-PATRIA: Wappen(Halberſtadt im Mittelſchild) mit drei Helmzierden.
Der ſog. Rebellenthlr. desſelben v. J. 1595:
HENRIIVILT P:GPOSTLPISHALDBRVNELVNP-P-C.(pro patria consumor als Wahl⸗ ſpruch). Wilder Mann, in der Rechten eine Fackel, worüber N-M T.(noli me tangere), in der Linken einen Wurfpfeil, neben dem P-C.SC.(durum contra stimulum calcitrare); an dem Pfeil leckt ein Hund, hinter dem ein Roſenzweig; über dem Hund 15 95— Die Rotte Korah; darü ber
NRNMADI.E.S(wie Nr. 137 mit dem Zuſatz et seditiosi) und im Abſchnitt NVME.XVI
(4. Buch Moſ.); umher Kranz von 11 Wappen, oben die Braunſchweiger Helmzierde. Der Thlr. iſt ein Hohn auf die Gegner des Herzogs, beſonders die Herrn von Aſſeburg, deren Wappen ein Hund war, und die von Saldern, die eine Roſe im Wappen führten. Der ſog. Lügenthaler desſelben v. J. 1597: HENRIIVLID:GPOST.ERPIS-HAL-D-BRVNELVNEB Wappen mit drei Helmzierden, rechts wilder Mann.— HVETEDICHFVRDER/TADT DERLVEGENWIRDT WOLRADT IIHI. und innen: TANDEMBONACAVSSATRIVMPHAT Sieg ſchwebend über einem Löwen, der einen Stein⸗ bock hält; hinter dieſem eine aus dürrem Stock wachſende Roſe; im Feld 1 5 9 7. 21 Einige Edelleute hatten den Herzog am kaiſerlichen Hofe verleumdet, richteten aber nichts aus. Die Roſe iſt zu erklären wie Nr. 140; den Steinbock hatten die Herrn von Steinberg, einen Stock die von Stockheim im Wappen.. Der ſog. Wahrheitsthlr. desſelben v. J. 1597(bei gleicher Veranlaſſung wie Nr. 141): 2 HENRIIVIIDEI'GRATIAPOSTEPISHAIL.DIB PL.PpC.(vgl. Nr. 140) und innen: RECTEFACIENDONEMINEM ITIMEAS 1597— Wappenkranz wie Nr. 140, innen: VERITAS] VIN CITOM NIA Die nackte Wahrheit tritt auf zwei hingeſtreckte Leiber, worüber CALVM NIA und MEN] DACIVM Der ſog. Mücken⸗ oder Wespenthlr. desſelben v. J., 1599: HENRICUSIULIUSOD'G-P.EHADSBET-L 99,PP.C Zwölf Wappen roſenförmig geſetzt.— Sitzender Löwe, auf den 10 Mücken zufliegen, von der Sonne beſtrahlt und von einem Adler bekränzt. Zehn Adlige hatten ſich gegen den Herzog aufgelehnt, der Kaiſer aber trat ins Mittel und beſtrafte ſie.


