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Thlr. desſelben v. J. 1695: FRIDERIII-DGM:BS.RI:A·C*&EI. 16 95 Großes Wapren, daneben L. C u. 8S— NACHDEM FUESDES BURGUND TIHALERS: Doppeltes F u. III viermal, mitten das Scepter. König Friedrich Wilhelm I. 1713 bis 1740, Sohn des Vorigen, Gulden v. J 17132 FRIDER:WILH: D. G-REXBORUSSILT: Bruſtbild mit Lorbeerkranz.— Wappen, daneben 17 u. 13, unten und HF H Ducat v. J. 1717, ſehr ſchön: FRID-WILHP G-REXBORVSS. Bruſtbild geharniſcht— Stern des 1701 geſtifteten ſchwarzen Adler⸗Ordeus mit der Deviſe SVVMCVIOVE, unten HFH 1717 Ducat v. J. 1736, ſchön: FRID-WII.LII D-GREX BOR=EB.(elector Brand.) Bruſtbild geharniſcht.— Stern ebenſo, unten EGN(Neubauer) 1736 König Friedrich II der Große 1740 bis 1786, Thlr. nach dem Graumann'ſchen Fuß v. J. 1751, ſchlecht: FRIDERICUS BORUSSORUM REX Bruſthild— ElN REICHISTIIALER Adler u. Kriegsgeräth, unten C(Cleve) u. 1751
Durch Edict vom 14. Juli 1750 wurde der nach dem Münzdirector Philipp Graumann benannte Münzfuß in Preußen eingeführt, wonach 14 Thaler oder 21 Gulden auf die cölniſche Mark gingen. Der Reichsthaler, wonach man vorher nur rechnete, wurde dadurch zur wirklichen Münze. Doch blieben in faſt allen anderen deutſcheu Ländern die Conventionsthaler(Doppelgulden) bis 1838. Brandenburg in Franken Georg zu Ansbach † 1543, Vormund ſeines Neffen Albrecht Alcibiades zu Kulmbach(geb. 1522 ſt. 1557) von 1527 an, Thlr. v. J. 1538: GEORIOZ(et) ALBERTD-MARGG:BRANZSLESIE Zwei Bruſtbilder ſich gegenüber, darunter 15·38 ·— SDEVSPRONOBIS-OVIS.CONTRANOS Blumenkreuz, in deſſen Mitte der brand. Adler, in den Winkeln vier Wappen.
Die N ſind alle verkehrt, in Georgius iſt das zweite G weggelaſſen, pro nobis irrig als Ein Wort geſchrieben. Bei Silesiae iſt quces zu denken. Georg bekam 1524 Jägerndorf. Thlr. von denſelben v. J. 1539: D:G:GEOR:Z:ALBERT.MARCIHION:BRANDé:SI. Zwei Bruſtbilder geharniſcht, darüber 1539— SI:DEVS:PRONOBIS:OVIS:CONTRA:NOS- Blumen- kreuz und vier Wappen ebenſo. Thlr. v. J. 1541 wie der vorige, nur S ſtatt SL. Thlr. v. J. 1545, wie Nr. 126, nur MARCIHIO:BRAN:Z:S und ohne Punct nach N0S
Lilienthal ſagt: obgleich Marggraf Georg bereits A. 1543 geſtorben war, iſt doch damit aus Menage continuiret worden. Georg Friedrich zu Ansbach 1543 bis 1603, Sohn des vorigen Georg, Thlr. v. J. 1581: MO-NO-AR-GEOT·MAR BRZSILESFDVCIS(Moneta nova argentea Georgii) Bruſtbild geharniſcht mit Commandoſtab.— SDEVSPRONOBIS:OVIS:CONTRANOS 58 Blumenkreuz und vier Wappen wie Nr. 125. Chriſtiane Charlotte 1723 bis 1729 Vormünderin ihres Sohnes Karl Wilhelm Friedrich zu Ansbach, ſchöner Gulden v. J. 1726: CHRIST:CARTVTRIX-REG:BR:ON(regens Brandenburgico- Onoldina) Bruſtbild nach links, unten 1726— Doppeltes C viermal.


