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Griechiſch: Xenophon, An. II— IV, c. 6. Im letzten Quartal Homer, Od. IX, 216—565; einige bedeutſame Verſe auswendig gelernt. Abſchluß der Formenlehre; Verba auf g⸗ vollſtändig, unregelmäßige Verba. Bei der Lektüre Erläuterung der gebräuchlichſten ſyntaktiſchen Verhältniſſe. Extemporalien, ſchriftliche häusliche und Klaſſenübungen zur Einübung des grammat. Penſums und im Anſchluß an die Lektüre. 7 St. w.(Haeſecke.)
Franzöſiſch: Lektüre nach Plötz, lectures choisies. Plötz Schulgrammatik. L. 22— 45. Repet. der unregelmäßigen Verba. Alle 14 Tage ein Skriptum. 2 St. w.(Pulch.)
Geſchichte und Geographie. Geſch. Müller§ 133— 151, 157— 264. Neue Zeit von der Reformation bis 1871. 2 St. w.(S. Rittau. W. Euler.)— Geogr. Deutſchland. 1 St. w.(S. Rittau. W. Euler.)
Mathematik: Arithmetik⸗ Wiederholung und Erweiterung des Kurſus der Untertertia. Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Anfangsgründe der Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Berechnung der Quadratwurzeln. Geometrie: Repetition des früheren Kurſus. Be⸗ endigung der Kreislehre. Gleichheit, Verwandlung, Teilung und Ausmeſſung gradliniger Figuren. Konſtruktionsaufgaben. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. 3 St. w.(von Kamptz.)
Naturkunde: Botanik. Beſtimmung von Pflanzen.(S.) Mineralogie.(W.) 2 St. w. (Hartmann.)
Tertia 2. Ordinarius Gymnaſiallehrer Pfarrer Hüpeden.
Religionsunterricht: Bibliſche Geſchichten des alten Teſtaments. Katechismus 1. und 2. Hauptſtück repetiert, 3., 4. und 5. Hauptſtück erklärt und memoriert. Kirchenjahr. Das Wich⸗ tigſte aus der Reformationsgeſchichte. Sprüche und Kirchenlieder. 2 St. w.(Hüpeden).
Deutſch: Lektüre und Erklärung ausgewählter Leſeſtücke aus Hopf und Paulſiek. Auf⸗ ſätze(Erzählungen, Beſchreibungen, Inhaltsangaben), ſtiliſtiſche und Dispoſitionsübungen im Anſchluß an die Lektüre. Memorieren ausgewählter Gedichte des Leſebuchs nach einem Kanon. 2 St. w.(Haeſecke). 4
Lateiniſch: Cæsar, de bello gallico I, II. III. Im Sommer 5 St. w., im Winter 4 St. w. Ellendt⸗Seyffert§§ 129— 201. 234— 342 mit Auswahl. MüVndliche und ſchriftliche Überſetzungen aus Oſtermann. Ertemporalien im Anſchluß an das grammatiſche Penſum und die Lektüre. Phraſen aus Cœsar. Loci memoriales 11—20 gelernt, 1— 10 repetiert. Im Sommer: 4 St. w. Im Winter: 3 St. w.(Hüpeden). Im Winter: Das Wichtigſte aus der Proſodie und Metrik. Geleſen und zum Teil memoriert wurde aus Ov Met. III: Die Gründung von Theben. 2 St. w.(Büsgen).
Griechiſch: Die regelmäßige Formenlehre bis zu den verbis auf à1. Extemporalien, ſchriftliche häusliche und Klaſſenübungen zur Einübung des grammat. Penſums(nach Weſener). Einige unregelmäßige Verba. 7 St. w.(Berlit).


