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Die Bibliotheken verwaltet Profeſſor Dr. Kius, die philologiſche⸗hiſtoriſchen Auſchauungsmittel Oberlehrer Paulus, die naturgeſchichtlichen Lehrmittel Oberlehrer Dr. Heermann, die phyſikaliſchen Profeſſor Dr. Zuſchlag, die geographiſchen Profeſſor Stoll, die Sammlung von Muſikalien Ober⸗ lehrer Dr. Brede, die Lehrmittel für den Zeichenunterricht Zeichenlehrer Wenzel.
Allen freundlichen Gebern, welche unſere Sammlungen mit Geſchenken bedacht haben, ſage ich auch an dieſer Stelle im Namen des Gymnaſiums herzlichen Dank.
VI. Stiktungen und Unterktüßzungen von Schülern.
1. Die Zahl der Freiſchüler während des Rechnungsjahres 1893/94 betrug 34, die Summe des erlaſſenen Schulgeldes 3410 Mark.
2. Das Schönfeldſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 56 f.) genießt ſeit 1891 der Studioſus der Theologie Wilhelm Dippel aus Warburg.
3. Das Eckhardſche Beneficium(ſ. Programm von 1844, S. 57) genießt ſeit 1895 der stud. theol. Adolf Kankelwitz aus Lütgendorf.
4. Die Richterſche Denkmünze(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurde zu Oſtern 1894 dem Abiturienten Friedrich Ide verliehen.
5. Aus der Flügelſtiftung(ſ. Programm von 1872, S. 30 f.) wurden im Laufe des ver⸗ floſſenen Schuljahres 617 Bände Schulbücher an 91 bedürftige Schüler ausgegeben. Die Stiftung beſitzt jetzt 2299 Bände. Der Kapitalſtock dieſer Stiftung beträgt jetzt 4682 Mark 10 Pf.
6. Das Prinz⸗Wilhelms⸗Stipendium(ſ. Programme von 1877, S. 56, und von 1889, S. 71) genießt ſeit dem 1. April 1891 der stud. phil. Heinrich Weber aus Caſſel.
7. Das Jubiläums⸗Beneficium(ſ. Programm von 1880, S. 23 ff.) beſitzt jetzt einen Kapitalbeſtand von 4490 Mark 29 Pfg. Dasſelbe wurde zu einer Hälfte dem Okbertertianer Ernſt Frankfurth und zur andern Hälfte dem Oberſekundaner Erich Mengel verliehen.
8. Das Dr. Ernſt Kornemannſche Stipendium(ſ. Programm von 1880, S. 25, und von 1881, S. 68 f.) wurde in dem abgelaufenen Schuljahre dem Kandidaten phil. Dr. J. G. Sprengel aus Caſſel verliehen. Kapitalbeſtand: 17149 Mark 79 Pfg.
9. Lotzſche Stiftung(ſ. Programme von 1880, S. 25, und von 1881, S. 69). Das Stiftungs⸗ kapital iſt durch Zinſenertrag auf 5637 Mark 42 Pfg. angewachſen. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt der stud. phil. Heinrich Weber aus Caſſel.
10. Dr. Friedrich Großſche Stiftung(ſ. Programm von 1881, S. 13). Das Kapital der Stiftung beträgt jetzt 3022 Mark 91 Pfg. Die Zinſen desſelben wurden ſtiftungsmäßig den beiden Enkeln des Stifters, dem Unterſekundaner Friedrich Appel und dem Obertertianer Wilhelm Appel, verliehen.
11. Luther⸗Stipendium des Friedrichs⸗Gymnaſiums zu Caſſel 1883(ſ. Pro⸗ gramm von 1884, S. 37).
Das Stiftungskapital beträgt jetzt 3915 Mark 91 Pfg. Das Stipendium dieſer Stiftung erhielt in dem Rechnungsjahre 1894/95 der stud. theol. Ernſt Paulus aus Volkmarſen.


