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1 (1879) Alte Kirchengeschichte / [von Ferdinand Schantz]
Entstehung
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6. Rechnen. 4 St. In a Dr. Kramm, später Merkelbach, in b Stange. Die gemeinen Brüche und Decimalbrüche. Anwendung derselben bei der Schlussmethode. Böhme, Uebungsbuch Nr. 9.

7. Naturgeschichte. 2 St. In beiden Cötus Völler. Im Winter: Beschreibung und Vergleichung von Thieren höherer Klassen. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung phanerogamischer Pflanzen. Morphologisches.

§. Sehönschreiben. 2 St. In beiden Cötus Gottschalk. Uebung der deutschen und lateinischen Buchstaben in genetischer Folge und Anwendung in Wörtern und Sätzen. Tactschreiben.

9. Zeichnen. 2 St. In beiden Cötus Karbiner. Vorübungen im Freihandzeichnen nach Vor- zeichnungen an der Schultafel unter Berücksichtigung der planimetrischen Formenlehre.

10. Gesang. 2 St. In beiden Cötus Jürgens. Stimmübungen. Einübung von Chorälen und zwei- und dreistimmigen Volksliedern nach dem Gehör.

Quarta.

Ordinarius: In a Dr. Wittich, in b Dr. Hölting. Wöchentlich 34 Stunden. Cursus einjährig.

I. Religion. 2 St. In beiden Cötus Gottschalk. Erklärung des ersten Hauptstücks und des ersten Glaubensartikels. Wortlaut des 3. 4. 5. Hauptstücks mit Erklärung gelernt. Sprüche und Kirchenlieder. Lehrbuch: Hessischer Landeskatechismus.

2. Deutsch. 3 St. In a Dr. Wittich, in b Erdmann. Erklärung prosaischer und poetischer Lesestücke aus Hopf und Paulsieks Lesebuch. Declamationsübungen. Satzlehre. Alle 14 Tage ein Aufsatz, zuweilen ein Dictat.

3. Latein. 6 St. In a Dr. Wittich, in b Dr. Hölting. Wiederholung der Formenlehre, Casus- lehre nach Scheele, Th. II.§. 1 44. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Lectüre aus Weller.

4. Französisch. 5 St. In a Dr. Ortmann, in b Dr. Hölting. Plötz, Elementargrammatik, Lect. 76 bis zu Ende. Bei Einübung der unregelmässigen Zeitwörter wurden die entsprechenden Lectionen der Schulgrammatik von Plötz benutzt. Exercitien und Extemporalien wechselten wochenweise ab. 1

5. Geographie. 2 St. In a Schwarz, in b Völler. Grundzüge der mathematischen Geographie. Die topographischen Verhältnisse der aussereuropäischen Länder. Anleitung zum Kartenzeichnen. Seydlitz, Grundzüge der Geographie.

6. Geschichte. 2 St. In a Zwirnmann, in b Völler. Römische Gesch. nach Pütz, Grundriss Th. I.

7. Mathematik. 6 St. Geometrie. 3 St. Ina Völler, in bSchwarz. Geometrische Propädeutik, Herstellung und Betrachtung geometrischer Körper, Lehre von den Parallelen, Congruenzen, Lösen von Aufgaben. Koppe, Lehrbuch, AbschnittIV incl.

Rechnen 3 St. In a Völler, in b Schwarz. Practische Anwendung des Rechnens mit gemeinen und Decimalbrüchen auf alle bürgerlichen Rechnungsarten mit besonderer Berück- sichtigung der Zins-, Rabatt-, Termin-, Gesellschafts- und Mischungsrechnung. Böhme Nr. 12.

§. Naturgeschichte. 2 St. In a Dr. Hornstein, später Merkelbach, in b Schwarz. Im Winter: Systematische Betrachtung der Säugethiere und Vögel. Im Sommer: Linnés Pflanzensystem erläutert an lebenden Pflanzen. Schilling I u. II B.