Julius Friedrich Wilhelm Ruppersberg aus Marburg, 18 Jahr alt(Schüler der Prima des hiesigen Gymnasiums seit Ostern 1865, früher Schüler des Gymnasiums zu Marburg, später des Gymnasiums zu Weilburg und zwar der Prima des- selben seit Ostern 1864), Willens, Medicin zu studieren........ 2
93 Beide Abiturienten erhielten das Prädicat: ziemlich gut vorbereitet.
Ohne hier den Cursus vollendet zu haben, verlieszen weiter noch vor dem Beginn des Wintersemesters das hiesige Gymnasium 1 aus IV, um auf das Gymnasium zu Weil- burg, 1 aus V um auf eine andere Lehranstalt in Augsburg überzugehen, 1 aus II und 1 aus V um sich dem Kaufmannsstande zu widmen, f aus III um sich für die militärische Laufbahn vorzubereiten, 1(ein sehr braver Schüler der III) starb nach längerer Krank- heit in seiner Heimat.... 6
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Neu aufgenommen wurden im Winterhalbjahr(in III 2, in II 1)...²
Zu Anfang des Wintersemesters belief sich daher die Schülerzal(I 11, II 19, III 26,
IV 17, V 40, VI 7).......... 90
Von diesen schieden im Laufe des Semesters noch aus: 1 aus III um auf das katho-
3v;31:„. 4 lische Gymnasium zu Heiligenstadt, 1 aus I und 1 aus IV um auf das Gymasium zu Kassel überzugehen.
Am Schlusz des Wintersemesters werden mit Maturitätszeugnissen entlaszen werden die Oberprimaner:
Peter Baumann aus Mittelbuchen, 20 ½ Jahr alt, 11 Jahr im Gymnasium, 3 Jahr in Prima, Willens Theologie zu studieren, und
Karl Peter Lang aus Altenhaszlau, 19 Jahr alt, 6 Jahr im Gymnasium, 2 Jahr in Prima, Willens Medicin zu studieren.
Beide Abiturienten erhielten das Prädicat: ziemlich gut vorbereitet.
IV. Ordnung der öffentlichen Präüfung.
Montag, den 19. Merz.
Vormittags. Morgens 3 Uhr Choralgesang(Deutsches Evangelisches Kirchengesangbuch Nr. 34 Wir danken Dir. Herr Jesu Christ).
Von 3.— 10 Uhr Prüfung der PRIHMA. Sophokles. Weltgeschichte. Horatius. Physik.


