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2 (1880) Kirchengeschichte des Mittelalters / [von Ferdinand Schantz]
Entstehung
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Rechnen. 5 St. In beiden Cötus Spangenberg. Wiederholung des Zehnersystems und der vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und einfach benannten Zahlen. Kenntniss der Maasse, Münzen und Gewichte. Resolvieren und Reducieren mehrfach benannter Zahlen. Die vier Species mit mehrfach benannten Zahlen. Leichte Regeldetriaufgaben mit ungleich benannten Zahlen. Zeitrechnung. Hauptsächlich Kopfrechnen. Böhme, Uebungsbuch 8.

Naturgeschichte. 2 St. In a Völler, in b Schwarz. Propädeutischer Unterricht: Beschreibung einiger Herbstgewächse und noch grünender Holzgewächse in Bezug auf die Haupttheile der Pflanze; später: Betrachtung und Beschreibung von Säugethieren und Vögeln nach ausgestopften Exemplaren.

Schönschreiben. 3 St. In beiden Cötus Spangenberg. Die Buchstaben des kleinen und grossen Alphabets deutscher und lateinischer Schrift. Anwendung derselben in Wörtern und Sätzen.

Tactschreiben. Zeichnen. 2 St. In beiden Cötus Karbiner. Vorübungen im Freihandzeichnen auf Schiefertafeln.

. Gesang. 2 St. In beiden Cötus Jürgens. Stimmübungen. Einübung von Chorälen und ein- und

zweistimmigen Volksliedern nach dem Gehör.

Quinta.

Ordinarius: In Va Schwarz, in Vb Lange. Wöchentlich 33 Stunden. Cursus einjährig.

Religion. 3 St. In a Lange, in b Spangenberg. Biblische Geschichten des Neuen Testaments mit Ausschluss derjenigen, welche Unterredungen und Gleichnisse zum Gegenstand haben. Luthers Erklärung zum 1. Hauptstück gelernt. Eine Anzahl Bibelsprüche und Kirchenlieder. »Biblische Geschichten von mehreren Lehrern Cassels«,»Hessischer Landeskatechismus-.

. Deutsch. 4 St. In a Jürgens, inb Lange. Stücke aus dem Lesebuch von Hopf und, Paulsiek

wurden gelesen, besprochen und wiedererzählt. Orthographische und grammatische Uebungen. Wöchentlich ein Dictat oder ein kleiner Aufsatz. Uebung im Vortrag. Weiteres aus der Satz- und Interpunktionslehre.(Hopf und Paulsiek; Quinta.) G

. Latein. 6 St. In a von Michaelis 1879 bis Januar 1880 Dr. Schantz, von da bis Ostern Dr.

Stehlich, in b Dr. Hunrath. Durchnahme der Formenlehre nach dem Lehrbuche von Scheele. Ein Exercitium und ein Extemporale wöchentlich abwechselnd.

Französisch. 5 St. In a Dr. Grebel, in b Dr. Hölting. Plötz, Elementargrammatik, Lection

1 60. Exercitien und Extemporalien wöchentlich abwechselnd. Sprechübungen.

. Geographie u. Geschichte. 3 St. In a Grebe, in b Dr. Hunrath. Das deutsche Reich, zuerst

oro-hydrographisch, dann politisch. Seydlitz, Grundzüge der Geographie. Griechische Geschichte bis auf Alexander den Grossen in einfacher epischer Darstellung. Pütz, Grundriss der Geschichte und Geographie Th. I.

. Rechnen. 4 St. In a Schwarz, in b Lange. Die Lehre von den gemeinen und Decimalbrüchen.

Verbindung beider Arten und Verwandlung der einen in die andere. Regel de tri mit Brüchen. Böhme, Uebungsbuch No. 7.

Naturgeschichte. 2 St. In beiden Cötus Schwarz. Morphologische Uebungen an Pflanzen.

Beschreibung und Gruppirung von Säugethieren, insbesondere von Raubthieren, Insektenfressern, Nagern und Wiederkäuern. 4