Druckschrift 
2 (1896) 1724-1812
Entstehung
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Ubungsbuch für Tertia. Wöchentlich eine Klassenarbeit oder eine häusliche Arbeit. Alle 6 Wochen statt der erwähnten Klassenarbeit eine schriftliche Ubersetzung ins Deutsche.(Kilb).

Griechische Sprache. 6 St. w. Die regelmässige Formenlehre bis zum Verbum liqui- dum einschliesslich nach Waldeck. Alle 14 Tage eine schriftliche Klassenarbeit oder eine Haus- arbeit. Ubersetzungsübungen nach Wesener, Griechisches Elementarbuch I. Teil.(Kilb, von Mitte Juni bis Weihnachten erst Blackert, dann Engelhardt.)

Französische Sprache. 3 St. w. Wiederholung der Elementargrammatik, unregel- mässige Verba im engsten Anschluss an die Lektüre von Bruno: Le Tour de la France, cp. XV. Extemporalien und Diktate.(Müller.)

Geschichte und Erdkunde. Kurzer Ubarblick über die weströmische Kaisergeschichte. Deutsche Geschichte bis zum Ausgang des Mittelalters nach dem Lehrbuch von Eckertz. 2 St. w. Physische Erdkunde Deutschlands und Erdkunde der deutschen Kolonien. Einfache Kartenskizzen. (Wiegand.)

Mathematik. 3 St. w. Vierecks- und Kreislehre, einfache Konstruktionen nach Koppe. Buchstabenrechnung, leichte Gleichungen mit einer Unbekannten nach Bardey.(Henkel.)

Naturgeschichte. 2 St. w. Botanik(bis Weihnachten). Anleitung zum Bestimmen der Blütenpflanzen nach Gies Flora, Besprechung wichtiger ausländischer Kulturpflanzen. UÜbersicht über die Kryptogamen und die Verbreitung der Pflanzen. Zoologie(im letzten Vierteljahre). Uber- blick über das Tierreich, Elemente der Tiergeographie.(Henkel.)

Zeichnen. 2 St. w. Erweitertes Umrisszeichnen nach plastischen Ornamenten auch unter Wiedergabe der Licht- und Schattenwirkung mit Bleistift und Kreide, sowie Zeichnen von einzelnen Gesichtsteilen.(Jassoy).

Quarta. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Müller.

Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische. Das Allgemeinste von der Einteilung der Bibel und Reihenfolge der biblischen Bücher. Wiederholung und Ergänzung der biblischen Geschichte. Erklärung und Einprägung des 3. Hauptstücks und Wiederholung des l. und 2. Sprüche und Lieder.(Schaub.) b) katholische: S. Untertertia.

Deutsche Sprache. 3 St. w. Lektüre nach dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek für Quarta. Auswendiglernen von Gedichten. Der zusammengesetzte Satz. Das Wichtigste aus der Wortbildungslehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit, abwechselnd Diktat und freie Nach- erzählung.(Wenning.)

Lateinische Sprache. 7 St. w. Ostermann-Müllers Latein. Ubungsbuch für Quarta. Gelesen wurden von den lateinischen UÜbersetzungsstücken des ersten Teiles die folgenden: Der ältere Miltiades, der jüngere Miltiades, Themistokles, Aristides, Pausanias, Perikles, Alkibiades, Thrasybul, Epaminondas. Ferner aus der römischen Geschichte: Der erste punische Krieg, Hamilkar, Hannibal, Markus Klaudius Marcellus, der jüngere Publius Kornelius Scipio, Gajus Marius.(Im S. 3, im W. 4 St.) Wiederholung der Formenlehre, das Wesentliche aus der Casuslehre nach Ellendt-Seyffert, Einübung der Regeln an den UÜbersetzungsstücken im 2. Teil von Ostermann-Müller. Wöchentlich eine häus- liche oder eine Klassenarbeit, dazu in jedem Semester 3 Ubersetzungen aus dem Lateinischen ins Deutsche.(Im S. 4, im W. 3 St.)(Müller.)