Druckschrift 
2 (1864)
Entstehung
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Gesang. I. Abtheilung: Einübung von Chören von Händel, Mozart, Hay dn u. A. für Sopran, Alt, Tenor und Bass, in je 1 Stunde für die beiden Ober- und Unterstimmen. Choralgesang nach dem kleinen evangelischen Gesangbuch für die vereinigten vier Stimmen, 1 St. W.

II. Abtheilung: Die ungeübteren Schüler aus Tertia und Quarta sangen aus Bönickes Chorgesangschule und Erk und Greefs Sängerhain 1. Heft. 1 St. w.; Choralgesang gemeinschaftlich mit der III. Abtheilung. 1 St. w.

III. Abtheilung: Die Schüler der Quarta und Quinta übten ein- und zweistimmige Lieder nach Erk und Greefs Sängerhain; ausserdem Uebungen im Notenlesen. 1 St. w. (GL. Fürstenau).

Leibesübungen im Sommer. Frei- und Ordnungsübungen und Geräthübungen für jede der drei Abtheilungen. 2 St. w., mit Benutzung von Dieters Merkbüchlein für Turner und Eiselens Abbildungen für Turnübungen(Dr. Schimmelpfeng).

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II. Chronik des Gymnasiums.

Am 15. April wurde das Schuljahr mit Gesang, Gebet und Verlesen der Schulgesetze eröffnet. Von 49 Geprüften wurden 44 in das Gymnasium aufgenommen. An diesem Tag trat auch der durch Allerhöchste Entschliessung vom 18. Merz dem hiesigen Gymnasium zugewiesene Candidat Gottfried Römheldt aus Marburg den Vorbereitungsdienst zum Gymnasial-Lehramt an.

Montags den 20. April wurden die Turnübungen begonnen; Dienstags den 19. Mai die Schwimm-Anstalt eröffnet.

Das herkömmliche Frühlingsfest wurde Donnerstags den 25. Juni an der gewöhn- lichen Stelle im Wald gefeiert; es war durch mancherlei Unterhaltung, namentlich durch Gesang belebt. 1

Die Sommerferien dauerten vom 4. bis zum 25. Juli.

Mit dem 31. Juli endigte die Lehrthätigkeit des Dr. Richard Mauritius, welcher vom Herbst 1861 bis Herbst 1862 Practicant am hiesigen Gymnasium gewesen war und seitdem als beauftragter Lehrer in Mathematik und Naturgeschichte in anerkennenswerther Weise Unterricht ertheilt hatte. Er gieng als ordentlicher Lehrer der Mathematik und Naturkunde an das Herzoglich Sächsische Gymnasium zu Coburg über.