Tell; daneben Lektüre aus dem Lesebuch. Auswendiglernen passender Stellen. S. Wilhelmi, W. Manger. Themata der Aufsätze: 1. Inwiefern kann man den Grossen Kurfürsten als den Gründer des preussischen Staates be-
zeichnen? 2.(Klassenaufsatz.) Welchen Grundgedanken erkennen wir in vielen Balladen Schillers? 3. Amicus certus in re incerta cernitur(Ennius). 4. Wie wird der Bund der Waldstätte auf dem Rütli geschlossen?(Nach der zweiten Scene des ersten Aktes von Schillers Wilhelm Tell). 5. Die Lage Frankreichs bei dem Auftreten der Jungfrau von Orleans.(Nach Schillers Tragödie.) 6.(Klassenaufsatz.) Wie erhob sich Preussen aus der unglücklichen Lage nach dem Tilsiter Frieden? 7. Wie bewahrheitet sich das Sprichwort„Hochmut kommt vor dem Fall“ im Leben Napoleons I.? 8.(Klassenaufsatz.) Die Schlacht bei Sedan und ihre Bedeutung.
Latein. 7 St. S.: Cicero, in Catilinam I und III, sowie Vergil Aeneis I(nach Lange). W.: Livius VII, 29— VIII. Cicero, de imperio Cn. Pompei. Verg. Aeneis II. Memorieren einzelner Stellen(50 Verse) Grammatik: Wiederholung der gesamten Syntax mit Übersetzen aus Ostermann-Müller. Wöchentlich eine Arbeit. Engelhardt.
Griechisch. 6 St. S.: Xenophon, Anabasis III und IV. Homer, Odyssee I und V (in der Klasse vorbereitet). Grammatik: Wiederholung der Formenlehre, Artikel, Pronom., Acc. W.: Xenophon, Hell. I und II., Homer, Od. VI— VIII. Memoriert 50 Verse. Grammatik: Dat., Gen., Praep. Das Wichtigste über Tempora und Modi. Alle 14 Tage eine Arbeit. Handwerck.
Französisch. 3 St. Syntax nach Plötz-Kares, Spachlehre. Übersetzen aus dem Übungsbuch. Lektüre: Erckmann-Chatrian, Histoire d'un conserit, Gropp und Hausknecht, Auswahl französischer Gedichte. Alle 14 Tage eine Übersetzung ins Französische. Ashelm.
Geschichte und Erdkunde. 3 St. Deutsche Geschichte von 1740— 1815. Länder- kunde Europas. W.: Deutsche Geschichte von 1815—1888 mit Berücksichtigung der nationalen und sozialen Bestrebungen. Zahlentabellen. Elemente der mathematischen Erd- kunde. Wilhelmi.
Mathematik. 4 St. Arithmetik: Eingekleidete Gleichungen vom 1. Grad mit einer und mehreren Unbekannten. Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Ubungen im Rechnen mit vierstelligen Logarithmen. Einfache quadratische Gleichungen mit einer Un- bekannten. Planimetrie: Khnlichkeitslehre, Proportionalität gerader Linien am Kreise, stetige Teilnng. Regelmässige Vielecke. Kreisumfang und Inhalt. Ubungsaufgaben.(Lieber I, 89, 103— 122). Alle 3 Wochen eine Arbeit. Reinhard.
Physik. 2 St. S.: Die wichtigsten chemischen Erscheinungen, die hauptsächlichsten Mineralien und ihre Kristallformen. W.: Magnetismus und Reibungselektrizität. Reinhard.
Tertia 1. Ordinarius: Oberlehrer Armbröster.
Religionslehre. 2 St. a) Evangelische: Geschichte des Reiches Gottes im neuen Bunde, im Anschluss an das Ev. Matthäi(Bergpredigt, Gleichnisse). Reformations- geschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers. Wiederholung des Katechismus. 17 Sprüche. Lieder: Ach bleib mit deiner Gnade, Ich will dich lieben. Wiederholungen. Armbröster. b) Katholische: Kombiniert mit Sekunda 2. c) Jüdische: Kombiniert mit Sekunda 2.
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