Druckschrift 
[2] (1858)
Entstehung
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DD nachfolgende Abhandlung kann als Fortsetzung einer kleineren Gelegenheitsschrift angesehen werden, die zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Directorial-Jubiläums des Gymna- sialdirectors Dr. W. Münscher zu Hersfeld am 31. October vorigen Jahres unter dem gleichen Titel: Zur Kritik und Exegese von Cicero de oratore erschienen ist. Es sind einige schwierigere Stellen, deren Behandlung dort versucht ward; und ging meine Ansicht dahin. da sz:

1) I 12, 53 statt des herkömmlichen quod volet zur Vermeidung der unerträglichen Ana- koluthie vielmehr quoad volet zu lesen sei;

2) I 13, 56 die irrtümlich eingeschobenen Wortecommunie vor civium und de hominum wegfallen und nur ‚de civium, de gentium iure bleiben müszten; und

3) I 27, 125 zu Herstellung des Zusammenhangs die durch ein Versehen hinter non habet ausgefallenen Worte illud habet wieder in den Text zu setzen seien. Ferner schlug ich vor:

4) I 29, 132 statt ‚unus paterfamilias lieber unus e multis, und

5) I 59, 253 mit Streichung des Glossemsiurisperitos' qui ipsi sint pertissimi zu lesen. Weiter wären:

6) II 2, 6 die grammatisch nicht zu rechtfertigenden Worte et ingeniis als auch in den Zusammenhang der Stelle nicht recht passende Interpolation aus dem Text wieder zu entfer- nen. In der oft misverstandenen Stelle:

7) II 9, 38 sei der Concessivsatz: ‚etsi tamen nicht zu dulden, und nur si ex eo iudicari potest, hoc certius nihil esse potest, und weiter vielleicht stattquid quaeque do- ceant' auf Grund handschriftlicher Spuren: quid quique teneant zu schreiben. Endlich

müszten: