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Fortsetzung und Schluß (1862)
Entstehung
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4) Heinrich Nover aus Offenbach, Studium Jurisprudenz. 5) Carl Braun aus Gießen, Studium Theologie. 6) Carl Dickore aus Gießen, Studium Medicin. 7) Johannes Rettig aus Heppenheim, Studium Theologie. 8) Hermann Sänger aus Winnerod, Studium Cameral⸗ wiſſenſchaft. 9) Carl Römer aus Gießen, Studium Theologie. 10) Emil Hanſult aus Wieſeck, Studium Theologie. 6 e tn ladn

Von denſelben erhielten 4 Nummer I, 2 Nummer II, 4 Nummer 11.

Zu Herbſt 1861 beſtanden die Maturitätsprüfung:

1) Carl Wimmenauer aus Neckarſteinach, Studium Forſtwiſſenſchaft. 2) Leopold Wilbrand aus Gießen, Studium Medicin. 3) Hermann Graf zu Solms⸗Laubach aus Laubach, Studium Naturwiſſenſchaft. 4) Wilhelm Dornſeiff aus Holzhauſen, Studium Cameral⸗ wiſſenſchaft.

Dieſelben erhielten ſämmtlich Nummer II.

4. Chronik der Anſtalt.

Am 15. Septemper 1861 ſtarb der Reallehrer Dr. Hanſtein, welcher ſeit Herbſt 1836 den Unter⸗ richt in der engliſchen Sprache am Gymnaſium ertheilt hatte. Durch Verfügung Großherzoglicher Oberſtudiendirection vom 23. September 1861 wurde dieſer Unterricht dem Gymnaſiallehrer Dr. Beck übertragen und von ihm mit Anfang des Winterſemeſters begonnen.

Durch allerhöchſtes Decret vom 27. September 1861 wurde der Gymnaſiallehrer Dr. Rumpf, der ſeit Juli 1837 am hieſigen Gymnaſium gewirkt hatte, auf ſein Nachſuchen aus dem dieſſeitigen Staatsdienſte entlaſſen, um einem ehrenvollen Rufe an das Gymnaſium zu Frankfurt a. M. zu folgen. Die Unterrichtsſtunden deſſelben wurden durch Verfügung Großherzoglicher Oberſtudiendirection vom 23. September 1861 proviſoriſch dem Gymnaſiallehramtscandidaten, Privatdocenten und Inſtituts⸗ vorſteher Dr. Schwabe dahier übertragen und von demſelben bei Beginn des Winterſemeſters am 14. October übernommen. Allein bereits am 24. October ſah ſich derſelbe wegen eines Halsübels genöthigt, von den ihm übertragenen Functionen zurückzutreten. Seine Lehrſtunden wurden in Folge einer Verfügung Großherzoglicher Oberſtudiendirection vom 28. October vorläufig unter die ordentlichen Lehrer vertheilt und von denſelben bis zum Schluſſe des Jahres gehalten.

Durch allerhöchſtes Decret vom 16. November 1861 wurde der vorherige erſte Lehrer an der Realſchule zu Biedenkopf Dr. Möller zum ordentlichen Lehrer an dem Gymuaſium ernannt. Der⸗ ſelbe trat ſeinen Dienſt mit Beginn des neuen Jahres an. Seitdem waren die Lehrſtunden in der oben unter I. 2. b. bezeichneten Weiſe vertheilt.