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4 (1905) Neue Inschriften des Mainzer Museums : vierter Nachtrag zum Beckerschen Katalog ; mit über 100 Abbildungen nach Facsimile-Zeichnungen von Heinrich Wallau / Körber
Entstehung
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18. Bruchstück von dem Grabstein des[Sat? jurnius.... aro, gef. zusammen mit Nr. 12. Gelblicher Sandstein. H. 40, Br. 44, D. 20,5 cm.

[Q(uintus)? Sat Jurnius..... arο u. 2 Q(uinto)[Saturn]jio Adbugio[patri? s]uo ex tes tamenlo).

Quintus? Saturnius(?)... aro

(hat) dem Quintus Saturnius Adbugius, seinem Vater(2) auf Grund seines Tes- tamentes(diesen Stein setzen lassen).

Die Ergänzung der dritten und vierten Zeile nach einer Vermutung Haugs. Adbugius ist ein keltischer Name: ein anderer aus Mainz stammen- der Grabstein, der jetzt in Mannheim sich

1:10 befindet(Haug, röm. Denkst. d. Gross-

herzogl. Antiq. in Mannheim Nr. 42;

CIL. XIII, 7031), ist einem Adbogius gesetzt, der aus Aquitanien stammte. In einer fünften Zeile stand vielleicht noch posuit oder dergl.

Vergl. Korrbl. d. W. Z. XXIII, S. 106 f.

19. Bruchstück eines Grabsteines, gef. am 16. August 1902 in der Forsterstrasse beim Bau des Hauses Nr. 20; Geschenk des Herrn Wenzky. Kalkstein. H. 15, Br. 13, D. 20 cm.

Erhalten ist nur der grössere Teil eines Q und darunter zwei Hasten. Dass das Stück zu einem Grabstein gehörte, ist daraus zu schliessen, dass es auf einem römischen Friedhof gefunden wurde.

1:5 Vergl. Korrbl. d. W. Z. XXI, S. 33.

20. Bruchstück eines Grabsteines, gef. am 7. Juli 1900 bei Errichtung des Neubaues Kästrichstrasse 59; Näheres nicht bekannt. Wenn es(s. u.) zu einem Grabstein gehörte, so wird es wohl nicht in der alten Stadtmauer verbaut gewesen sein. Kalkstein. H. 17, Br. 24, D. 14 cm.

Z. 2 ist wohl zu ergänzen Lh(ic)] s(itus) e(st)liegt hier be- graben; darauf wird der Name dessen, der den Stein gesetat, vielleicht Flaccus, gefolgt sein.

Vergl. CIL. XIII, 7157 a; Korrbl. d. W. Z. XIX, S. 161.