26 1. Buch. 1X. Tit. Von dem Sveietäts⸗Contraete.
„Dann aber wird die Geſellſchaft durch den Verluſt der „Sache nicht aufgelöſt, wenn das Eigenthum ſchon wirklich „in die Societaͤt eingebracht war.«
Das Pigenthum einer Sache. Es muß aber eine Sache von Wichtigkeit und eine ſolche ſeyn, wodurch man zur Schließung des Societäts⸗Contractes bewogen worden iſt; denn im entgegengeſetzten Falle, oder wenn nur eine und zwar die minder wichtige der verſprochenen Sachen zu Grunde gienge, könnte es dem Geſellſchafter nicht verweigert werden, ſie durch eine andere zu erſetzen, oder eine Entſchä⸗ digung zu geben. So heißt es auch in der F. 63, F. ult. F. h., daß der Societaͤts⸗Contract ſich durch den Verluſt der Sache endige,„i nulla relinquantur, vel conditionem mutent. Und in Hinſicht des zweyten Theiles des Artikels, heißt es in der T. 5,. h., si frui non liceat.
Was den dritten Theil des Artikels betrifft, entſcheiden die LT. 28 und 82, F h., daß, wenn das vom Geſell⸗ ſchafter verſprochene Geld zu Grunde geht, bevor es in ar-— cam communem gebracht worden iſt, der Verluſt den Gefell⸗ ſchafter treffe; dann aber, wenn es nachher zu Grunde geht, der Societät zur Laſt falle.
Art. 1868.„Iſt ausbedungen worden, daß, wenn „einer der Geſellſchafter ſtirbt, die Geſellſchaft mit ſeinem „Erben oder unter den noch lebenden Geſellſchaftern allein „fortwähren ſoll, ſo muß dieſe Uebereinkunft vollzogen wer⸗ „den. Im zweyten Falle hat der Erbe des Verſtorbenen „weiter kein Recht auf Theilung der Societät, als nach „Beſchaffenheit der Lage, worin ſie zur Zeit des Abſterbens „ſich befand, und er nimmt keinen Theil an den weitern „Rechten, als in ſo fern ſie eine nothwendige Folge desje⸗ „nigen ſind, was vor dem Tode des Aſſocirten, deſſen Erbe „er iſt, geſchehen war⸗«
Nach den römiſchen Geſetzen durfte zwar ausbedungen werden, daß die Geſellſchaft unter den uͤberlebenden Aſſociir⸗ ten fortwähren ſolle, P. 65, F. 9, JF. h. nicht aber, daß
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