16 UuI. Buch. M. Tit. Von dem Soeietäts⸗Contraete.
„Ein gleiches gilt von derjenigen Uebereinkunft, wo⸗ „durch die von einem oder von mehrern der Aſſociirten zum „Geſellſchafts-Capital eingelegten Summen oder Effecten von „allem Beytrage zum Verluſte freygeſprochen würden.«
Man muß hierüber den F. 2, inst. h. nachſehen.
Iſt in dem Societäts⸗Acte der Antheil eines jeden Geſell⸗
ſchafters am Gewinn und Verluſt beſtimmt, ſo muß man ſich daran halten, wenn ſchon dieſe Antheile ungleich ſind, und ſo gar darin geſagt worden wäre, daß einer vom Ge⸗ winn zwey Theile, und nur einen vom Verluſte haben ſolle, quia Sape quorundam itä pretiosa est opera, ut eos justum Sit conditione meliore in Societatem admitti.
Sind die Antheile nicht darin feſtgeſetzt, ſo erhält jeder einen Antheil, der ſeinem Einſchuͤſſe gleich kommt. S. den vorhergehenden Artikel.
Man kann indeſſen nicht ausbedingen, daß einer den ganzen Gewinn allein ziehen, oder keineu Antheil am Ver⸗ luſte haben ſoll. Dieſe letztere Entſcheidung iſt jedoch gegen den angeführten F., worin es heißt, es könne ausbedungen werden, daß einer einen Theil am Gewinn, und keinen An⸗ theil am Verluſt haben ſolle, in dieſem Sinne gleichwohl, ut Si in alid re lucrum, in alid damnum illatum sit, com- pensatione factd, Solum quod superest, intelligatur lu- C7O0 eEsse.
Dieſer F., der mit der T. 29, F. 1„ M F. uͤberein⸗ ſtimmt, gründete ſich auf die Wichtigkeit der Muͤhe und Ar⸗ beit, 5 tanki sit opera, quanti damnum est. Ein Menſch, der den uͤbrigen Geſellſchaftern nothwendig iſt, wird nicht in die Geſellſchaft eintreten, wenn ihm der Werth ſeiner Muͤhe und Arbeit nicht durch eine Befreyung von dem Verluſte geſichert wird; in dieſem Falle kann man indeſſen ſagen, daß ein Mieth⸗Contract vorhanden ſey⸗
Art. 1856.»Der Geſellſchafter, dem durch eine beſon⸗ „dere Clauſel des Societaͤtt⸗Contractes die Verwaltung auf⸗
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