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Bemerkungen über den Codex Napoleon in Rücksicht auf dessen Einführung in den Staaten des Rheinbundes / von C.U.D. Freiherrn von Eggers, Oberprocüreur der Herzogthümer Schleswig und Holstein, Ritter vom Dannebrog
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32 Schließt ein Franzos einen ſolchen Vertrag im Auslande mit einem Auslaͤnder, ſo kann die⸗

ſer die verſchriebenen, wenn gleich hoͤheren, Zin⸗ ſen, einklagen, wenn er beweiſet, daß dieſe Zin⸗

ſen nach den Geſetzen ſeines Landes rechtmaͤßig ſind, und daß ihm das Franzoſiſche anders ver⸗ fuͤgende Geſetz nicht bekannt war. Aber der Fran⸗ zoſe, der die Zinſen verſchrieb, verfaͤllt gleich⸗ wohl in die angedrohte Geldbuße. Eben ſo iſt jeder Franzöſiſche unterthan zu beurtheilen, der die Verſchreibung von dem Auslaͤnder an ſich bringt. Was bei dieſem ſchuldfrei war, wird

ſtrafbar, ſobald ein Einlaͤnder das Geſetz dadurch

uͤbertritt. Hingegen der Form nach iſt die Vereinba⸗ rung guͤltig, wenn die Vorſchriften des Orts be⸗ folgt ſind, wo ſie geſchloſſen ward. Der Zweck aller Formalitaͤten, die Beglaubigung in demſel⸗ ben Augenblick, wo die rechtliche Handlung vor⸗ genommen wird, ſchließt jede andere Entſchei⸗ dung aus.