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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
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357
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Regiſter. 357

Gerichtsbarkeit(von der) in Handelsſachen. Siehe Handelsgericht.

Gerichtsbote(Huissier). Von wem die Gerichtsboten beym Handelsgerichte ernannt werden, IV, 10. Wodurch

ihre Rechte, Beſoldung, und Obliegenheiten feſtgeſetzt wer⸗ den ſollen, ebendaſ.

Die Wechſelproteſte wegen nicht erfolgter Annahme oder Zahlung konnen durch einen Gerichtsboten und zwey Zeu⸗ gen aufgenommen werden, I, 173. Zu was ſie in dieſer

Ruͤckſicht verpflichtet ſind, 176. Gerichtsſchreiber, der,(Greffier). Von wem der Ge⸗ richtsſchreiber beym Handelsgerichte ernannt werde, IV 10. Geſchaͤftstagebuch Qournal). Buch, welches jeder Kaufmann zu halten verbunden iſt, I, 8. Was es ent⸗ halten muͤſſe, ebendaſ. Es muß paraphirt ſeyn, und von wem, 10 u. 11. Siehe Handelsbuͤcher. Geſchaͤftsverwalter, bey der namenloſen Geſellſchaft. Von welcher Art ſie ſeyen, I, 31. Ob ſie eine perſoͤn⸗ liche Verantwortlichkeit uͤbernehmen, 32.

Geſchaͤftsfuͤhrer(Agenten) eines Eteditweſens. Siehe

Fättiment. Heſellſchaftsvertrag. Wodurch er ſeine Beſtimmung erhalte, I, 18. Gläubiger. Strafe derjenigen, die bey der Verſammlung der Glaͤubiger mit Rechtsanſpruͤchen auftreten, welche in der Folge als zwiſchen ihnen und dem Gemeinſchuldner verabredete Scheinfoderungen befunden werden, III 43. Wie derjenige, der Doeumente in Haͤnden hat, durch wel⸗ che ſich der Fallit und andere gleichfalls in Concurs gera⸗ thene Mitſchuldner ſolidariſch zur Zahlung verpflichtet ha⸗ ben, aus jeder einzelnen Creditmaſſe bey den Diſtributio⸗ nen ſeinen Antheil bekomme, 9s. Die mit einem gulti⸗ gen Pfandrechte verſehenen Glaͤubiger werden bloß zur Nachricht unter der Zahl der Creditoren mit aufgeführt, 9. Wie die durch Buͤrgſchaft gedeckten Glaͤubiger mit zur Maſſe gezogen werden, 102. Von den Rechten der hypothekariſchen Glaͤubiger: wie diejenigen, die von dem Verkaufsgelde der unbewegli⸗ chen Guͤter nicht vollſtaͤndig bezahlt worden ſind, zugleich mit den chirographariſchen befriedigt werden, 103. Wie die hypothekariſchen Glaͤnbiger, wenn die beweglichen Gu⸗ ter fruher veraͤußert werden, als die Grundſtuͤcke, bey des⸗ halb vorgenommenen Diſtributionen mit concurriren, 104.