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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
Seite
XX
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xx Einleitung.

ſtimmtheit und muſterhafte Einfachheit auszeichnet, ſeine Bewunderung verſagen koͤnnen? Der beſchraͤnkte Raum der gegenwaͤrtigen Einleitung geſtattet mir nicht, den Geiſt und Werth der darin enthaltenen Verordnungen ausführlich auseinander zu ſetzen. Ich begnuͤge mich

daher, auf die vier von dem wuͤrdigen Segur angege⸗

benen Reſultate dieſes Geſetzes aufmerkſam. machen.

Es ſoll naͤmlich:

1) den Glaͤubigern hinlaͤngliche Sicherheit, thaͤtigen und wachſamen Schutz und die Gewißheit gewaͤhren, daß ſie entweder zu einem billigen Accor⸗ de, oder zu einer baldigen Vollendung der Liquidation ihrer Foderungen gelangen werden.

2 Es ſoll der ſchändlichen Verſchwendung und unbeſonnenen Unternehmungen Schran⸗ ken ſetzen, und das zwar durch die Furcht vor dem ent⸗ ehrenden Namen des Bankerottirers und durch die auf leichtſinnigen Bankerott geſetzten Policep⸗ ſtrafen.

3) Es ſoll boſtinmte Strafen des getrngs und hinlaͤngliche Abſchreckung von demſelben enthalten.

4 Es ſoll endlich dem redlichen, aber ungluͤck⸗ lichen Kaufmanne die Mittel an die Hand geben, ſich aus der ungewiſſen und bedauernswuͤrdigen Lage, in welcher ihn die bisherigen Geſetze ließen, herauszureißen; damit er, beym Verluſte ſeines Vermoͤgens, doch wenig⸗ ſtens ſeinen guten Namen erhalte. Denn das Ge⸗ ſetz zeigt ihm das Mittel an, ſich vom Leichtſinnigen, der mit fremdem Gute ein Spiel trieb, und vom Betruͤger, der es ſtahl, zu unterſcheiden. Er kann auf dem geſetz⸗

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