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Gesetzbuch Napoleons oder Das in den Königl. Preussischen Rhein-Provinzen geltende bürgerliche Recht / uebersetzt von dem Justizrath P. F. Cremer, Advocat-Anwalt bei dem Königl. Landgerichte zu Düsseldorf
Entstehung
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XLV
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XLV

Vormundſchaft. Wem ſie nach dem buͤrgerlichen oder na⸗ tuͤrlichen Tode eines der Eltern gebuͤhre, 300 u. f. Wann fällt ſie auf die Ascendenten, 40a u. f. Sie geht nicht auf die Erben des Vormundes uͤber, 419.

W.

Waffen. Die peinlichen Geſetze beſtimmen die Strafen fuͤr diejenigen, welche gegen ihr Vaterland die Waffen tragen, 21. Waffen ſind unter dem Ausdrucke: Mobilien nicht vegriffen, 333. Spiele, welche zur Uebung im Gebrauche der Waffen dienen, ſind von der Verfuͤgung, daß fuͤr eine Spielſchuld keine Klage geſtattet ſey, ausgenommen, 1966.

Wahnſinn. Wahnſinn iſt ein Grund zur Unterſagung, 489. In welchem Falle nach dem Tode eines Menſchen ein von ihm geſchloſſenes Geſchaͤft aus dem Grunde, daß er wahn⸗ ſunnig war, angefochten werden koͤnne? 504. Der Wahn⸗ ſinnige kann weder eine Schenkung unter Lebenden noch ein Teſtament machen, 9or.

Waldung. Von dem Nießbrauche an Waldungen, 590 u. f. Das Gebrauchsrecht an Waldungen wird durch beſonde⸗ re Geſetze beſtimmt, 636. Von der Benutzung der zur Guͤ⸗ tergemeinſchaft gehoͤrigen Waldungen, 1403.

Waſſer. Von dem Abfluſſe des Waſſers auf die tiefer gele⸗ genen Grundſtuͤcke, 640. Vom Quellwaſſer, 641. Von der Benutzung des Waſſers zur Waͤſſerung der Grundſtuͤcke, 644 u. f. Von dem Regenwaſſer(Dachtraufe), 681.

Waſſerleitung. Roͤhren, welche zu Waſſerleitungen dienen, ſind unbewegliches Gut, 523. Waſſerleitungen gehoͤren zu den ununterbrochenen und ſcheinbaren Grundgerechtigkeiten, 688 u. 689

Waſſerſchoͤpfen. Das Recht Waſſer zu ſchoͤpfen, gehoͤrt zu den unterbrochenen Grundgerechtigkeiten, 688. Das Recht des Waſſerſchoͤpfens aus einem fremden Brunnen hat das Uebergangsrecht zur nothwendigen Folge, 696.

Weg. Wer iſt berechtiget, einen Weg uͤber eines andern Grund und Boden zu fordern? 682. Wie muß er ange⸗ wieſen werden? 683 u. f. Wege welche vom Staate unter⸗ halten werden, gehoͤren zum Staatseigenthum, 538.

Wetrte. Auf Zahlung einer Wette geſtattet das Geſetz keine Klage; Ausnahme hievon, 1965 u. f.

Wiedereinſetzung in den vorigen Stand. Hat nicht zu Gunſten der Minderjaͤhrigen, Interdicirten und verheirathe⸗ ten Frauen wegen verſaͤumter Annehmung oder unterlaſſener Einſchreibung der Schenkungen Statt, 942. Der Minder⸗ faͤhrige oder Unterſagte kann gegen die Unterlaſſung der Ein⸗

ſchreibung der Verfuͤgungen denen die Bedingung der Ueber⸗