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Gesetzbuch Napoleons oder Das in den Königl. Preussischen Rhein-Provinzen geltende bürgerliche Recht / uebersetzt von dem Justizrath P. F. Cremer, Advocat-Anwalt bei dem Königl. Landgerichte zu Düsseldorf
Entstehung
Seite
XXVII
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Muhme. Zwiſchen ihr und dem Neffen iſt die Ehe verboten, 163. Ausnahme, 164. Wann die Muhme bei der Ehe Ein⸗ ſpruch thun koͤnne, 174. Die Unterlaſſung der Anzeige der Ermordung des Erblaſſers kann der Muhme nicht entgegen geſetzt werden, 728.

Mutter. Wann es einem Kinde erlaubt ſey, jemand als ſeine Mutter zu reclamiren, und wann es in dieſer Hinſicht zum Zeugenbeweiſe zuzulaſſen, 341 u. f. Was fuͤr Formalitaͤten eine Mutter zu beobachten habe, wenn ſie ein Kind, mit deſſen Betragen ſie Urſache hat, unzufrieden zu ſeyn, einſperren laſſen will, 38r. Wann der Genuß aufhoͤre, den ſie an dem Ver⸗ moͤgen ihrer Kinder hat, 386. Sie iſt nicht gezwungen die Vormundſchaft ihrer Kinder anzunehmen, 394. Was ſie zu thun habe, wenn ſie ſolche angenommen hat, und zur zweiten Ehe ſchreiten will, 395. Sie kann ibre Kinder emaneipiren, 474.

N.

Nebenvormund. Seine Pflichten, wer auf die Ernennung deſſelben antragen müſſe, 420 u. f. Er muß bei dem Inven⸗ tarium des Vermoͤgens eines Minderjaͤhrigen, bei dem Ver⸗ kaufe der beweglichen und unbeweglichen Guͤter deſſelben gegen⸗ waͤrtig ſeyn, 452 u. f. Ihm werden die Rechnungen uͤber die Lage der Verwaltung des Vormundes waͤhrend der Vormundſchaft vor⸗ gelegt, wenn dieß der Familienrath beſtimmt hat, 470, Er iſt verbunden, die Hypothek, welche der Minderjaͤhrige auf das unbewegliche Vermoͤgen ſeines Vormundes hat, eintragen zu laſſen, in ſo fern dieſer es verſaͤumt, 2137.

Niederleger. Pflichten des Niederlegers gegen den Verwahrer, 1947. Von dem Niederlegungsvertrage im Allgemeinen, 1915 u. f. Der Verwahrer kann die niedergelegte Sache nicht verjaͤhren, 2236.

Nießbrauch. Der geſetzliche Nießbrauch befreit die Eltern von der Verpflichtung, die beweglichen Sachen ihrer minderjaͤhri⸗ gen Kinder zu verkaufen, 453. Der Nießbrauch an unbeweg⸗ lichen Sachen wird zu den unbeweglichen Sachen gerechnet, 526. Von dem Nießbrauche, was er iſt, 578; wie er entſteht, 5793 er kann bedingt und unbedingt verſtattet werden, 580;3 an je⸗ der Gattung von Gegenſtaͤnden, 581. Von den Rechten des Rutznießers, 582 u. f.; von den Verbindlichkeiten deſſelben, 600 u. f. Wie der Nießbrauch erliſcht, 617 u. f. Verfuͤgun⸗ gen, wodurch einem der Nießbrauch, einem andern das Eigen⸗ thum einer Sache gegeben wird, ſind nicht als verbotene Fi⸗ deicommiſſe zu betrachten, 899. Beſtimmungen uͤber das Ver⸗ maͤchtniß eines Nießbrauchs, deſſen Werth den verfuͤglichen Vermoͤgenstheil uͤberſteigt, 917. Der Schenkende kann ſich den Nießbrauch der geſchenkten Sache vorbehalten, 949, 950. Von dem Nießbrauche, womit eine vermachte Sache vor oder nach Errichtung eines Teſtaments beſchwert iſt, braucht der, welcher das Vermaͤchtniß abzutragen hat, die vermachte Sache nicht zu befreien, 1020. In wiefern kann ein Ehegatte dem andern den Nießbrauch ſeines Vermoͤgens vermachen? 1094, Die Be⸗