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Gesetzbuch Napoleons oder Das in den Königl. Preussischen Rhein-Provinzen geltende bürgerliche Recht / uebersetzt von dem Justizrath P. F. Cremer, Advocat-Anwalt bei dem Königl. Landgerichte zu Düsseldorf
Entstehung
Seite
IX
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Dienſtbothen. Wohnſitz der großjaͤhrigen Dienſtbothen, 109. Dienſtbothen koͤnnen wegen dieſer Eigenſchaft bei der Eheſchei⸗ dungsklage nicht als Zeugen verworfen werden, 251. Die ih⸗ nen zugedachten Vermaͤchtniſſe werden nicht als Zahlung auf ihren Lohn angeſehen, 1023 Regeln uͤber die Verdingung der Dienſtbothen, 1780 u. f

E.

Ehe. Der buͤrgerliche Tod hindert die Eingehung einer Ehe, und hebt die ſchon beſtehende auf, 25. Einer jeden Ehe muſ⸗ ſen die geſetzlichen Aufgebote vorausgehen, 63 u. f. Sonſtige Vorausſetzungen zur Abſchließung der Ehe, 70 u. f. Form der⸗ ſelben, 75. Aufnahme der Heirathsurkunde, 76. Foͤrmlichkei⸗ ten bei Verheirathung der Militairperſonen, 94 u. 95. Wir⸗ kungen der Abweſenheit in Hinſicht auf die Ehe, 139 u. 140. Beſtimmung des Alters, vor welchem man nicht zur Ehe ſchrei⸗ ten darf, 144 u. 145. Erforderliche Einwilligung zur Einge⸗ hung einer Ehe, 146, 148 u. f. Verbot der Ehe wegen Ver⸗ wandtſchaft, 161 u. f. Foͤrmlichkeiten bei Abſchließung einer Ehe uͤberhaupt, 165 u. f. Einſpruͤche wider die Ehe, 172 u. f.(63 u. f.) Klagen auf Unguͤttigkeit der Ehe, 180 u. f. Wechſelſeitige Rechte und Pflichten der Ehegatten, 212 u. f. Aufloͤſung der Ehe, 227. Waͤhrend der Ehe ſind Schen⸗ kungen zwiſchen Ehegatten widerruflich, 1096, und wenn ſie wechſelſeitig in einem Aufſatze geſchahen, ganz unguͤltig, 1097. Wirkungen der ehelichen Verbindung in Ruͤckſicht des Vermoͤ⸗ gens uͤberhaupt, 1387 u. f.; wenn Guͤtergemeinſchaft ſtatt fin⸗ det, 1399 u. f.; wenn dieſelbe ausgeſchloſſen wurde, 1530 u. f.; wenn man Vermoͤgensabſonderung verabredet hatte, 15363 wenn das Brautſchatzverhaͤltniß eintrat, 1540 u. f. Beitrag der Frau zu den Laſten der Ehe, 1537, 1540, 1575.

Zweite Ehe. Wenn der Ehegatte eines Abweſenden zur zweiten Ehe geſchritten iſt, kann jener dieſelbe anfechten, 139. Eine Frau kann erſt zehn Monate nach Aufloͤſung der erſten Ehe eine zweite eingehen, 228. Das naͤmliche gilt im Falle einer Eheſcheidung, 296. Erfolgte dieſe auf gegenſeitige Ein⸗ willigung, ſo findet die Eingehung einer weiteren Heirath erſt nach drei Jahren ſtatt, 297. Die Mutter, welche zur zweiten Ehe ſchreitet, verliert den Niesbrauch an dem Vermoͤgen ihrer Kinder, 386. Wie wird es mit der geſetzlichen Vormundſchaft gehalten, wenn die Mutter zur zweiten Ehe ſchreitet? 395 u. 396.

Shebruch. In wie fern er die Klage auf Eheſcheidung be gruͤndet, 239.

Ehecontrakte. Welche Schenkungen in denſelben von einem Dritten zu Gunſten der Ehegatten, oder von dieſen gegenſei⸗ tig gemacht werden koͤnnen, 1081 u. f. Die Ehegatten ſind befugt, durch einen Ehecontrakt in Ruͤckſicht auf das Vermoͤ⸗ gen nach Gutbefinden eine Uebereinkunft zu treffen, 1387 u. f. Die Ehecontrakte muͤſſen durch einen Notar vor der Ehe ge⸗ ſchloſſen, und koͤnnen waͤhrend der Ehe nicht abgeaͤndert wer⸗ den; in welcher Form eine vor der Trauung vorzunehmende