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Gesetzbuch Napoleons oder Das in den Königl. Preussischen Rhein-Provinzen geltende bürgerliche Recht / uebersetzt von dem Justizrath P. F. Cremer, Advocat-Anwalt bei dem Königl. Landgerichte zu Düsseldorf
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iſtens. In der Regel wird vermuthet, daß ſich die Geſellſchaftsgenoſſen gegenſeitig beauftragt ha⸗ ben, einer fuͤr den andern zu verwalten. Was jeder thut, iſt guͤltig, ſelbſt fuͤr den Theil ſeiner Mitgeſellſchafter, obſchon er ihre Einwilligung nicht eingeholt hatte. Letztere, oder auch einer von ihnen, baben aber das

Mit gegenwaͤrtiger 6n Lieferung iſt das buͤrgerl. Ge⸗ eſchloſſen.. fu lhſargandl s bietet als Titelverzierung des Werkes einen ſaubern Stahlſtich, Napoleon in ganzer Figur darſtellend, zu dem Preiſe von 2 Sgr. an. Darauf Reflectirende belieben ſich unter portofreier Einſendung des Betrags, mit ihren Beſtellungen entweder direct an Unterzeichnete, oder an diejenige Handlung zu wen⸗ den, wovon ſie das Geſetzbuch bezogen haben. Buchhandlung von

C. M. Schuͤller in Crefeld.

lichen zur Geſellſchaft gehoͤrigen Guͤtern, oh ne Bewilligung der uͤbrigen, keine Neuerung vornehmen, wenn ſchon behauptet wuͤrde, daß ſie der Geſellſchaft nuͤtzlich waͤre. 1860. Ein Mitglied, das nicht Verwalter iſt, kann ſelbſt bewegliche Sachen, die zur Geſellſchaft gehoͤren, nicht veraͤuſſern oder ſonſt beſtricken.

1861. Jedes Mitglied kann, auch ohne Bewilligung der uͤbrigen, ſich mit einer dritten Perſon fuͤr ſeinen Theil in der Geſellſchaft aſſociiren; es kann ſie aber ohne dieſe Bewilligung nicht mit in die Geſellſchaft treten laſſen, ob⸗ ſchon es die Verwaltung derſelben hat.

Zweiter Abſchnitt. Von den Berbindlichkeiten der Geſellſchaftsglieder in Ruͤckſicht auf jeden Dritten. Art. 1862. Mehrere Geſellſchaftsglieder haften nicht

ſolidariſch, oder einer fuͤr alle und alle fuͤr einen, fuͤr die 068