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ſucht wuͤrden den Fortgang aller Geſchaͤfte hem⸗ men. Die große Wirkung, welche das Ministèére public in der franzoſiſchen Gerichtsverfaſſung thut, mag alſo wohl die Aufmerkſamkeir erfahrner Rechtsgelehrten in Deutſchland reizen, und ſie veranlaſſen, zwey Gegenſtände, der ernſtlichſten ueberlegung zu unterziehen, die zu den weſent⸗ lichſten Maͤngeln der Rechtspflege in deutſchen Staaten gehoͤren: erſtlich; die Aufſicht uͤber die Gerichte, und uͤber die Vernachläſſigung, deren ſich träͤge und leichtſinnige Richter ſchuldig machen, und gegen welche die Klagen bey hoͤhern Inſtanzen uber verzögerte Juſtiz ſo unkräftig ſind: und zweytens, die Fuͤrſorge fur die Angelegenheiten der offentlichen Inſtitute, der Pupillen, und andrer Perſonen die einer Autoriſation beduͤrfen; wel⸗ che den franzöſiſchen Procuratoren des Regenten ebenfalls obliegt. Dieſes Inſtitut kann nicht in die deutſche Verfaſſung verpflanzt werden. Es iſt zu wuͤnſchen, daß es durch etwas andres erſetzt werde.
Ueberhaupt iſt es unmoglich, aus der franzö⸗ fiſchen Proceß⸗ und Gerichts⸗Ordnung etwas an⸗


