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Ueber den Code Napoleon und dessen Einführung in Deutschland / Von August Wilhelm Rehberg, Königlich Grossbrittanischen Hofrathe und Mitgliede der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen
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immer thunlich iſt. Es iſt fur daſſelbe beſſer, was auch die Metaphyſik dazu ſagen mag, daß Regie⸗ rung, Geſetzgeber, Gelehrte, Geſchaͤftsmaͤnner, inconſequent verfahren, als daß mit furchtbarer Einheit der Gedanken, ein Syſtem durchgeſetzt werde, das der menſchlichen Natur Gewalt an⸗ thut. Aber wozu ſollen Deutſche einen ſo ver⸗ kehrten Weg einſchlagen, von dem ſie im Augen⸗ blicke da er betreten wird, ſchon einſehen, daß er dahin fuͤhrt, wohin ſie nicht wollen: und den die⸗ ienigen ſelbſt zu verlaſſen wuͤnſchen, die ihn an⸗ gegeben haben.

Die Regierungen, die den Code Napoleon adoptiren, ohne vorher im franzoͤſiſchen Sinne re⸗ volutionirt zu haben, glauben vielleicht, daß die alten Rechte durch ihren Einfluß das Ungemach mildern koͤnnen, welches aus der Einfuͤhrung ei nes revolutionairen Rechts entſpringt. Aber in ihren Maaßregeln liegt ein innerer Widerſpruch, der die ungluͤcklichſten Folgen nach ſich zieht. Wenn es auch moͤglich waͤre, das roͤmiſche Recht und die einheimiſchen deutſchen Rechte, neben dem neuen franzoͤſiſchen Rechte zu behalten, ſo kann dieſes alles auf keine Weiſe mit einander auch nur