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allein aus dem Grunde empfohlen, weil er viel romiſches Recht enthalte,(welches wahr iſt,) ſon⸗
dern auch, weil es eben deswegen unnoͤthig ſeyn
ſoll, in dem Studium der Rechtsgelehrſamkeit und in dem ganzen rechtlichen Zuſtande der Laͤn⸗ der vieles zu verändern. Da das neue Geſetzbuch aus dem Römiſchen im Grunde hervorgegangen, ſagt man, ſo wird es auch aus ſeinen eignen Quellen vollſtändig gemacht, und aus dem römi⸗
ſchen Rechte erlaͤutert werden. Man iſt ſogar ſo weit gegangen, zu behaupten, daß nur die ein⸗ zelnen Dispoſitionen, die dem roͤmiſchen Rechte entgegenſtehen, den Gebrauch des letzten beſchraͤn⸗ ken, und daß daſſelbe neben dem neuen Geſetz⸗ buche beſtehen bleiben koͤnne und muͤſſe.
Dieſe Anſicht iſt durchaus falſch. Eben ſo gut koͤnnte man behaupten, daß auch das alte Ge⸗ wohnheitsrecht der Provinzen, noch neben dem Code Napoleon beſtehe. Denn auch aus dieſem
ſind viele Rechtsbegriffe, und ganze weſentliche Stuͤcke der neuen Geſetzgebung genommen. Der Familienrath; die Unfaͤhigkeit des weiblichen Ge⸗
ſchlechts, rechtsbeſtaͤndige Geſchaͤfte ohne Autori⸗


